Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 30.04.2026
Heutige (30.04.2026) Blaulichtmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-HRO: Festnahme auf frischer Tat - Haft für 39-jährigen Drogendealer
Güstrow (ost)
Gestern, am 29. April 2026, wurde ein 39-jähriger Deutscher im Bereich Güstrow festgenommen. Der Mann aus dem Landkreis Rostock wird verdächtigt, mit einer großen Menge Betäubungsmittel gehandelt zu haben. Die Festnahme erfolgte um 13:40 Uhr durch das Mobile Einsatzkommando (MEK), kurz nachdem der 39-Jährige einen Drogenhandel abgeschlossen hatte. Bei den folgenden Durchsuchungen, einschließlich der Wohnung des Beschuldigten, wurden weitere Beweismittel gefunden, darunter mehr als zehn Kilogramm verschiedener Betäubungsmittel, Dealer-Utensilien sowie Waffen und Munition.
Heute wurde der 39-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock dem Haftrichter vorgeführt. Ein Haftbefehl wurde ausgestellt. Der Mann befindet sich bereits in der JVA Waldeck.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Rostock durchgeführt und dauern an.
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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Sophie Pawelke
Telefon: 038208 888-2041
Fax: 038208 888 2006
E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
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POL-HRO: Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem 40-jährigen Mann aus Rostock
Rostock (ost)
Ein 40-jähriger Mann aus Rostock wird seit dem heutigen Tag, dem 30. April 2026, vermisst.
Letztmalig wurde der Vermisste um 08:00 Uhr in der Schillingallee im Hansaviertel gesehen. Seitdem ist sein Verbleib unbekannt.
Trotz umfangreicher polizeilicher Maßnahmen konnte die Person bisher nicht gefunden werden. Der Vermisste benötigt dringend ärztliche Hilfe, ist gehörlos, desorientiert und verwirrt. Es ist möglich, dass er aggressiv reagiert, wenn angesprochen.
Die Beschreibung des Vermissten lautet wie folgt:
40 Jahre alt
ca. 170 cm groß kräftige Statur sehr kurze Haare rechtes Auge geschlossen trägt schwarze Puma-Jogginghose und schwarze Schuhe
Weitere Informationen und ein Foto der Person finden Sie unter folgendem Link: https://t1p.de/oqtxu
Personen, die den Mann seit dem genannten Zeitpunkt gesehen haben oder Informationen zum aktuellen Aufenthaltsort haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Rostock unter 0381 4916-1616, über den Notruf 110 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.
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Polizeipräsidium Rostock
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Katja Weizel
Telefon: 0381 4916-3041
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POL-HRO: Warnung vor unseriösen Haustürgeschäften in Schwerin und angrenzenden Landkreisen bleibt aktuell
Schwerin (ost)
Schon am Montag warnte die Polizei vor dubiosen Handwerkern, die im Bereich Schwerin aktiv sind und versuchen, Dienstleistungen über Haustürgeschäfte anzubieten. (Ursprüngliche Meldung: www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6263502) Seit der ersten Warnung sind bei der Polizei vereinzelt weitere Hinweise auf ähnliche Vorfälle eingegangen, zuletzt gestern Nachmittag.
Nach aktuellen Erkenntnissen halten sich die Personen weiterhin in Schwerin und den angrenzenden Landkreisen auf.
In den bisher polizeibekannten Fällen wurden unter anderem das Schärfen von Klingen und Werkzeugen sowie Reinigungsarbeiten an Fassaden, Steinflächen und Dächern angeboten.
Weitere Hinweise aus der Bevölkerung und polizeiliche Maßnahmen führten zu Erkenntnissen über mögliche Täter. Dabei gerieten unter anderem drei französische Staatsangehörige im Alter von 16, 22 und 29 Jahren in den Fokus der polizeilichen Ermittlungen.
Die Polizei rät weiterhin dringend zur Vorsicht bei unerwarteten Angeboten an der Haustür. Fragwürdige Anbieter setzen potenzielle Kunden oft unter Druck, um schnelle Entscheidungen oder Vertragsabschlüsse zu erreichen.
Die Polizei empfiehlt:
Wer verdächtige Beobachtungen macht oder selbst betroffen ist, wird gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden.
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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Juliane Zgonine
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POL-HRO: 62-Jähriger verursacht mehrere Kollisionen zwischen Stralsund und Wismar - Polizei sucht Zeugen
Wismar/Stralsund (ost)
Gestern erhielt die Polizei in Wismar über die Rettungsleitstelle Informationen über einen Autofahrer, der sich auf einem Parkplatz in Bobitz aufhielt und über gesundheitliche Probleme klagte. Es bestand auch der Verdacht, dass der Mann zuvor mehrere Verkehrsunfälle verursacht haben könnte.
Als die Rettungskräfte eintrafen, wurde der 62-jährige Fahrer aus Brandenburg bereits von medizinischem Personal versorgt. Aufgrund seines Gesundheitszustandes wurde er in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Nach bisherigen Informationen war der Mann mit seiner Frau auf dem Heimweg von Stralsund. Obwohl er sich in den Tagen zuvor unwohl gefühlt haben soll, begann er um 10:00 Uhr die Rückfahrt mit seinem Auto. Bereits im Stadtgebiet von Stralsund zeigten sich erste Auffälligkeiten beim Fahrverhalten.
Der Mann fuhr dann mit einem blauen Ford C-Max über die B96 auf die A20 in Richtung Lübeck. Er verpasste die geplante Ausfahrt am Kreuz Rostock, um auf die A19 weiterzufahren, und setzte seine Fahrt auf der A20 fort.
Während der Fahrt kam der 62-Jährige mehrmals von der Fahrbahn ab und kollidierte mit verschiedenen Objekten. Unter anderem fuhr er an einer Baustelle an der Autobahnraststätte Fuchsberg mehrere Warnbaken um. Es kam auch zu Kollisionen mit Leitplanken. An der B96 wurde später eine entsprechende Beschädigung festgestellt, die mit den geschilderten Ereignissen in Verbindung stehen dürfte.
Der entstandene Schaden am Fahrzeug des Mannes wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Informationen über weitere Sachschäden sind derzeit noch nicht abschließend möglich.
Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es zu weiteren Gefährdungen oder Verkehrsunfällen gekommen ist, bittet die Polizei um Unterstützung aus der Bevölkerung.
Personen, die gestern zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr Beobachtungen im Zusammenhang mit einem blauen Ford C-Max auf der Strecke zwischen Stralsund, B96 und A20 gemacht haben oder selbst gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei in Wismar unter der Telefonnummer 03841 203-224, über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Im Zuge der Ermittlungen wurde bei dem 62-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Diese soll klären, ob möglicherweise Medikamente oder andere Faktoren seine Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt haben. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.
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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Diana Schmicker
Telefon: 03843 266-303
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POL-HRO: Mehrere Verkehrsverstöße und ein Unfall unter Alkoholeinfluss - Polizei stellt zahlreiche Verstöße im Straßenverkehr in Schwerin und Neustadt-Glewe fest
Schwerin, Neustadt Glewe (ost)
Seit Mittwoch hat die Polizei mehrere Verkehrsverstöße in Schwerin und im Bereich Neustadt-Glewe festgestellt. Neben einem Verkehrsunfall unter mutmaßlichem Alkoholeinfluss wurden mehrere Fahrzeugführer kontrolliert, gegen die nun Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurden.
>> Motorradfahrer bei Unfall in Alt Brenz verletzt:
Früh am Mittwochmorgen ereignete sich um 07:10 Uhr in Alt Brenz bei Neustadt-Glewe ein Verkehrsunfall mit einem Motorradfahrer. Ein 18-jähriger Fahrer verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Krad und hatte einen Unfall. Der junge Mann erlitt Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Eine Ersthelferin und die Polizeikräfte rochen Alkohol bei dem Fahrer. Daraufhin wurde eine Blutprobe angeordnet. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 18-jährige Deutsche nicht die erforderliche Fahrerlaubnis besaß. Außerdem war das Motorrad nicht zugelassen. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.
>> Mehrere Verkehrsverstöße in Schwerin festgestellt:
In der vergangenen Nacht stellten Polizeibeamte im Stadtgebiet Schwerin mehrere Fahrzeugführer fest, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss unterwegs waren.
Gleichzeitig kontrollierten Polizeibeamte gegen 22:30 Uhr zwei Fahrzeugführer. In der Carl-Moltmann-Straße in der Weststadt überprüften die Einsatzkräfte einen 18-jährigen Fahrer eines Ford Mondeo. Dabei stellte sich heraus, dass an dem Fahrzeug gestohlene Kennzeichen angebracht waren. Außerdem besaß der junge Mann nicht die erforderliche Fahrerlaubnis. Ein Drogenvortest erhärtete den Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Gegen den 18-jährigen Deutschen wurden Ermittlungen unter anderem wegen Urkundenfälschung, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet.
Gleichzeitig kontrollierten Polizeibeamte in der Ziolkowskistraße im Stadtteil Mueßer Holz einen 47-jährigen ukrainischen Fahrzeugführer. Bei der Verkehrskontrolle ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,02 Promille. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
In den frühen Morgenstunden um 02:30 Uhr stoppten Einsatzkräfte zudem einen 56-jährigen Autofahrer in der Güstrower Straße im Stadtteil Werdervorstadt. Der Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit befand sich noch in der Probezeit, weshalb die 0,0-Promille-Grenze galt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,43 Promille. Auch diesem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt. Gegen ihn wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.
Die Ermittlungen in allen Fällen dauern an.
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Polizeipräsidium Rostock
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Juliane Zgonine
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POL-HRO: Zeugenaufruf nach Verkehrsgefährdung auf der B104 Höhe Schwerin - Medewege
Schwerin (ost)
Die Polizei ersucht um Informationen aus der Bevölkerung nach einem Verkehrsrisiko gestern Nachmittag im Bereich der B104 in Höhe Medewege. Insbesondere wird der Fahrer eines weißen Lieferwagens gesucht, der möglicherweise durch das Fahrverhalten eines flüchtigen Autofahrers gefährdet wurde.
Laut bisherigen Informationen stellten Polizeibeamte um 17:05 Uhr an der Kreuzung An der Chaussee/Wickendorfer Straße einen blauen VW Polo fest, dessen TÜV-Plakette abgelaufen war. Die Einsatzkräfte planten daraufhin eine Verkehrskontrolle und forderten den Fahrer auf, anzuhalten. Zu Beginn folgte der Fahrer dem Streifenwagen, kehrte jedoch plötzlich um und setzte seine Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Wismar fort. Dabei soll er auf der Gegenfahrbahn an mehreren an einer Ampel wartenden Fahrzeugen vorbeigefahren sein. Danach bog er trotz roter Ampel in die Hauptstraße in Richtung Medewege ab.
Laut den aktuellen Ermittlungen musste ein stadteinwärts fahrender Fahrer eines weißen Lieferwagens stark abbremsen, um einen Zusammenstoß mit dem flüchtigen VW Polo zu verhindern. Es ist unklar, ob weitere Verkehrsteilnehmer durch das Verhalten des Mannes gefährdet wurden.
Die nachfolgenden Polizeikräfte verloren den Sichtkontakt zum Fahrzeug und durchsuchten die Umgebung. Kurz darauf wurde der blaue VW Polo in der Medeweger Straße an der Einmündung Klein Medewege verunfallt gefunden. Der Fahrer hatte sich jedoch bereits zu Fuß vom Unfallort entfernt.
Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen mit Diensthund und Drohne konnte der Fahrer bisher nicht gefunden und identifiziert werden. Der verunfallte VW Polo wurde von der Polizei sichergestellt. Am Fahrzeug und in der Nähe wurden mehrere Spuren gesichert. Die Polizei hofft, auf diese Weise den Fahrer des VW Polo zu finden.
Für weitere Ermittlungen wird insbesondere der Fahrer des weißen Lieferwagens als möglicher Geschädigter und wichtiger Zeuge gesucht.
Die Polizei bittet Personen, die Informationen zum Fahrer des blauen VW Polo oder zum Unfallgeschehen geben können oder ebenfalls durch das Verhalten gefährdet wurden, sich beim Polizeihauptrevier Schwerin unter der Telefonnummer 0385 5180-2224, per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de oder über die Onlinewache sowie bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Die Ermittlungen dauern an.
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Polizeipräsidium Rostock
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Juliane Zgonine
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LWSPA M-V: Boot kentert auf der Unterwarnow - Angler gerettet
Rostock (ost)
Am Mittwoch, dem 29.04.2026, wurde die Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Rostock gegen 12:30 Uhr von der Crew eines Schiffes des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA), der "Sturmmöwe", darüber informiert, dass zwei Personen beim Angeln mit ihrem Boot auf der Unterwarnow gekentert und ins Wasser gefallen sind. Die Männer im Alter von 73 und 77 Jahren aus Mecklenburg-Vorpommern wurden von der Besatzung der "Sturmmöwe" gerettet und an Bord gebracht. Die Angler waren unterkühlt. Polizeibeamte der WSPI Rostock wurden zur Untersuchung des Unfallhergangs hinzugezogen. Nach Überprüfung durch die Wasserschutzpolizei lag keine Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit der Verunglückten vor. Das kleine Angelboot wurde gesichert und an den Besitzer vor Ort zurückgegeben. Die Untersuchungen zum Unfallhergang dauern an.
In Anbetracht des bevorstehenden ersten warmen Wochenendes und der immer noch sehr kalten Wassertemperaturen weist die Wasserschutzpolizei erneut nachdrücklich darauf hin, dass es lebensrettend ist, beim Angeln oder als Besatzung eines Sport- oder Charterboots Rettungswesten zu tragen.
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Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
PHKin Petra Kieckhöfer
Telefon: 038208/887-3112
E-Mail: presse@lwspa-mv.de
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POL-NB: Zweiräder im Blick - stillgelegtes Motorrad mit drei Rädern
Landkreise Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen (ost)
Am Dienstag fanden im Rahmen des Verkehrsaktionstags "sicher.mobil.leben - Zweiradfahrer im Blick" zahlreiche Kontrollen im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg statt. In den Landkreisen Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte wurden etwa 600 Fahrzeuge überprüft. Fahrräder, Motorräder, E-Scooter, PKW und LKW standen im Fokus.
Das Polizeirevier Heringsdorf in der Polizeiinspektion Anklam führte mit Unterstützung des deutsch-polnischen Polizeiteams Kontrollen in Ahlbeck durch. Dabei lag der Schwerpunkt auf Pedelecs und E-Scootern. In Vorpommern-Greifswald wurden insgesamt 203 Fahrzeuge überprüft, darunter Fahrräder, Elektrokleinstfahrzeuge, Krafträder, PKW und LKW. Es wurden 75 Regelverstöße festgestellt.
In Stralsund wurden 55 Fahrzeuge kontrolliert, darunter Fahrräder, Motorräder und PKW. Es wurden 30 Regelverstöße festgestellt, darunter Ablenkung durch elektronische Geräte und technische Mängel bei Motorrädern. Neben den Kontrollen fanden auch Präventionsmaßnahmen wie eine Radfahrprüfung und eine Verkehrssicherheitsveranstaltung statt.
In der Mecklenburgischen Seenplatte wurden rund 350 Fahrzeuge kontrolliert und 125 Verstöße festgestellt. Es gab Verstöße bei Fahrrädern, Motorrädern und E-Scootern. Die Beamten legten Wert darauf, nicht nur zu ahnden, sondern auch aufzuklären, um das Verhalten zu verbessern und Gefahren zu minimieren.
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Für Medienvertreter:
Claudia Berndt
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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Telefon: 0395/5582-5003
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POL-NB: Vollsperrung der BAB 11 nach Unfall - Geladenes Fahrzeug überschlägt sich mehrfach
Pasewalk (ost)
In der vergangenen Nacht ereignete sich um 23:00 Uhr auf der Bundesautobahn 11 bei Nadrensee in Richtung Polen ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Transporter, der einen Pkw auf einem Anhänger geladen hatte. Bei dem Unfall wurde der 53-jährige Beifahrer im Auto leicht verletzt. Darüber hinaus wurde das transportierte Fahrzeug nach dem Zusammenstoß vom Anhänger geschleudert und mehrmals überschlagen.
Der Unfallhergang zeigt, dass der 58-jährige Fahrer des Transporters VW die rechte Fahrspur der Autobahn befuhr. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr ihm der 48-jährige Fahrer des Kia hinter ihm auf. Durch den Zusammenstoß verlor der Fahrer des Transporters die Kontrolle über sein Gespann, kam nach links ab und prallte gegen die Mittelleitplanke. Dabei löste sich der Anhänger vom Zugfahrzeug und der transportierte Pkw wurde durch die Luft geschleudert, überschlug sich mehrmals und prallte schließlich gegen eine Leitplanke. Der Unfall verursachte einen Sachschaden von 26.500 Euro.
Die Bundesautobahn 11 war für etwa fünf Stunden voll gesperrt, um den Unfall aufzunehmen, die Bergung durchzuführen und die Straße zu reinigen. Die Polizei ermittelt nun gegen den 48-jährigen Fahrer des Kia wegen fahrlässiger Körperverletzung im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall.
Während des entstandenen Staus stellte die Bundespolizei außerdem eine Trunkenheitsfahrt fest. Der 45-jährige Fahrer eines Mercedes-Benz versuchte, die Rettungsgasse zu nutzen und fuhr hindurch. Das Fahrzeug wurde von Beamten der Bundespolizei gestoppt und kontrolliert. Bei der Kontrolle konnten die Beamten Alkoholgeruch sowohl beim Fahrer als auch beim Beifahrer feststellen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,98 Promille. Daraufhin wurden Beamte des Polizeihauptreviers Pasewalk hinzugezogen, um eine Blutprobe des 45-Jährigen zu entnehmen. Die Fahrzeugschlüssel wurden von den Beamten sichergestellt. Die Polizei ermittelt nun wegen Trunkenheit im Verkehr.
Alle Beteiligten sind polnische Staatsbürger.
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Für Medienvertreter:
Cindy Trehkopf
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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