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Heutige (30.05.2024) Blaulichtmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 30.05.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

30.05.2024 – 23:14

LWSPA M-V: 30.000 EUR Sicherheitsleistung bei einer Schiffskontrolle im Hafen Mukran

Waldeck (ost)

Am 30.05.2024 führten Polizeibeamte der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz eine Inspektion auf einem Frachtschiff im Hafen Mukran durch. Dabei wurde speziell die Einhaltung der Regeln des MARPOL-Übereinkommens überprüft, das die Meeresverschmutzung durch Schiffe verhindern soll.

Es wurden zwei Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eröffnet, da im Öltagebuch keine Aufzeichnungen über das Sammeln von Sludge und Bilgenwasser gemacht wurden und der Müllbehandlungsplan unvollständig war. Eine Sicherheitsleistung in Höhe von insgesamt 14.444,50 EUR wurde von der zuständigen Behörde festgelegt.

Zusätzlich mussten die Beamten zwei Strafanzeigen erstatten, da der Verdacht des unerlaubten Umgangs mit Abfällen bestand (§326 Strafgesetzbuch). Dies geschah, weil der Kofferdamm für ölhaltiges Wasser genutzt wurde und Ölrückstände unerlaubt zurück in das Kraftstoffsystem gepumpt wurden. Die zuständige Staatsanwaltschaft legte Sicherheitsleistungen von insgesamt 16.000,- EUR fest. Vorläufig wurde ein Fahrverbot für das Schiff verhängt.

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Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern
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Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern
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30.05.2024 – 15:04

POL-SN: Öffentliche Ausstellung beschädigt - Polizei sucht Zeugen

Schwerin (ost)

Unbekannte Personen haben eine öffentlich zugängliche Ausstellung am Pfaffenteich in Schwerin beschmiert. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugenhinweisen.

Der Vorfall ereignete sich zwischen Dienstagabend und Mittwochvormittag. Mehrere Kunstwerke der Ausstellung wurden mit Farbe beschädigt, der entstandene Schaden wird auf 2.500EUR geschätzt. Im Zuge der laufenden Untersuchungen bittet die Polizei um Informationen zu den Tätern. Zeugen können sich telefonisch unter 0385/5180-2224 oder -1560, über die Onlinewache www.polizei.mvnet.de oder persönlich an den Polizeidienststellen melden.

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Polizeiinspektion Schwerin
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30.05.2024 – 14:48

POL-SN: Löschung der Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster Person in Schwerin

Schwerin (ost)

Der 33-jährige Mann aus Schwerin, der seit dem 28.05.2024 vermisst wurde, wurde gefunden.

Danke an alle, die geholfen haben. Die Polizei bittet die Medien, die persönlichen Daten, insbesondere das Lichtbild, das im Zusammenhang mit der Öffentlichkeitsfahndung veröffentlicht wurde, zu entfernen.

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Juliane Zgonine
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30.05.2024 – 13:50

POL-HRO: Körperliche Auseinandersetzung in Rostock-Schmarl

Rostock (ost)

Am gestrigen Mittwoch (29.05.2024) fand in Rostock-Schmarl gegen 11.15 Uhr eine physische Auseinandersetzung statt. Die Polizei wurde von Mitarbeitern einer örtlichen Notunterkunft alarmiert, da eine Bewohnerin des Gebäudes das ihr auferlegte Hausverbot offenbar nicht akzeptieren wollte.

Nachdem das Hausverbot ausgesprochen wurde, griff die 31-jährige Ukrainerin eine Mitarbeiterin der Unterkunft an. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei in Rostock übernommen.

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Polizeiinspektion Rostock
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30.05.2024 – 13:31

POL-NB: Nachmeldung zu: Kriminalpolizei ermittelt wegen Frauenleiche

Neustrelitz (ost)

Nachdem eine Frauenleiche entdeckt wurde (Erstmeldung s. unten), hat sich der Verdacht gegen einen 37-jährigen Deutschen aufgrund von Spuren- und Ermittlungsarbeit erhärtet. Er ist mehrfach polizeibekannt. Ihm wird Totschlag vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit die mögliche Unterbringung des Mannes.

Kurz vor dem Auffinden der Leiche gestern waren Polizeibeamte in Neustrelitz bereits mit dem 37-Jährigen beschäftigt: Er verhielt sich gegenüber Passanten verbal und körperlich aggressiv. Zu diesem Zeitpunkt hatte er einen Alkoholgehalt von 1,56 Promille beim Pusten.

Nachdem die Beamten die Situation beruhigt hatten, sollte er aufgrund seines psychischen Zustands eigentlich ins Neubrandenburger Klinikum gebracht werden. Gleichzeitig ergab sich der Tatverdacht nach dem Fund der Leiche gegen ihn.

Weitere Einzelheiten werden aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit nicht veröffentlicht.

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Erstmeldung - Kriminalpolizei ermittelt wegen Frauenleiche

In Neustrelitz fanden Polizeibeamte gestern Abend gegen 19:25 Uhr die Leiche einer Frau in ihrer Wohnung. Die 63-jährige Deutsche wies mehrere schwere Verletzungen auf, die auf einen Angriff hindeuteten. Details dazu werden aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit noch nicht bekannt gegeben. Ermittler der Kriminalpolizei sind gemeinsam mit der Spurensicherung weiterhin im Einsatz.

Die Polizeibeamten waren gestern zu dem Mehrfamilienhaus gefahren, weil sie dort ein in Neubrandenburg gestohlenes Fahrrad vermuteten. Während sie dies überprüfen wollten, entdeckten sie die Frau durch ein Fenster.

Ein tatverdächtiger Deutscher, der die Frau nach derzeitigem Kenntnisstand zumindest kannte, befindet sich in Polizeigewahrsam, nachdem sich im Laufe des Abends ein Tatverdacht gegen ihn erhärtet hatte.

Zeugen, die gestern am späten Nachmittag oder frühen Abend im Bereich der Wohnhäuser in der Straße Sandberg in Neustrelitz Beobachtungen gemacht oder Verdächtiges gehört haben, werden gebeten, sich umgehend an die Einsatzleitstelle unter 0395/5582 2224 zu wenden.

Es wird weiter berichtet.

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Claudia Berndt
Polizeiinspektion Neubrandenburg
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30.05.2024 – 13:30

IM-MV: Große Resonanz: Über 2500 Besucherinnen und Besucher auf der NØRD 2024

Schwerin (ost)

Mit der NØRD 2024 ist am Donnerstag der dritte Digitalisierungskongress des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu Ende gegangen. "Mehr als 2500 Besucherinnen und Besucher konnten sich selbst ein Bild über die digitale Entwicklung und Innovationen machen. Mit über 300 Fachbeiträgen auf sieben Bühnen, in 65 Workshops und sieben Showrooms konnten sie in diesem Jahr erfahren, welche Lösungen der digitale Wandel für sie bereithält", sagte der Digitalisierungsminister Christian Pegel zum Abschluss des zweitägigen Events in der Hanse Messe Rostock und:

"Ich bin stolz auf das, was alle Beteiligten mit der NØRD geschaffen haben. Was wir uns 2018 als Landesregierung mit der Digitalen Agenda vorgenommen haben, wurde auf diesem Digitalisierungskongress umgesetzt: Best Practices aus MV zu zeigen, aber auch über die Landesgrenzen hinausschauen und Netzwerke schaffen", lobte der Minister das Engagement aller Netzwerkpartner.

"Die NØRD hat uns allen Mut gemacht, Digitalisierungsprojekte weiter voranzutreiben. Und sie hat erneut gezeigt, wie wichtig dabei der enge Austausch mit allen Partnern ist. Denn die Digitalisierungs-Akteure in allen Bereichen bewältigen die unterschiedlichsten Herausforderungen. Die Vielfalt der Lösungen dabei ist beeindruckend", sagte Eva-Maria Kröger, Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Die Themen reichten von "Digitaler Wandel im Handwerk" über "Digitale Gesundheitsversorgung" bis hin zu "Gründungsszene in Mecklenburg-Vorpommern - Ein Blick in die Zukunft". Für Christian Pegel ist es gerade die Bandbreite, die die NØRD ausmacht und von bisherigen Veranstaltungen abhebt: "Unser Ansatz war es stets, alle in die digitale Transformation mitzunehmen. Auch nach der NØRD 2024 werden weitere Netzwerke und Bündnisse entstehen. Die Co-Working-Szene in MV wächst und ist mit dem Kongress noch stärker in die digitalen Entwicklungen eingebunden worden."

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Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
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30.05.2024 – 13:27

POL-HRO: Verkehrseinschränkungen aufgrund mehrerer Veranstaltungen am Freitag

Rostock (ost)

Aufgrund von zwei Veranstaltungen können morgen in Rostock, der Hanse- und Universitätsstadt, Verkehrsprobleme auftreten.

Am Freitagnachmittag wird in der Innenstadt von Rostock eine angemeldete Demonstration stattfinden. Die Teilnehmer planen, von der Marienkirche über die Steinstraße, Ernst-Barlach-Straße und dann von der Warnowstraße zur Straße Am Strande zu ziehen. Außerdem ist geplant, über die Grubenstraße und Krämerstraße zum Neuen Markt zu gelangen, um dort eine Abschlusskundgebung abzuhalten. Während dieser Zeit von 15:30 bis 18:00 Uhr können kurzfristige Straßensperrungen auftreten.

Zusätzlich wird am Freitag um 20:30 Uhr im ausverkauften Ostseestadion das Fußballländerspiel der Frauen zwischen Deutschland und Polen stattfinden. Daher kann es ab 18:00 Uhr in der Gartenstadt und in der Kopernikusstraße zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Es wird empfohlen, öffentliche Verkehrsmittel für die Anreise zu nutzen. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die temporären Beschilderungen zu beachten und Verständnis für die Einschränkungen zu haben.

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Polizeiinspektion Rostock
Katja Weizel
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30.05.2024 – 13:26

POL-HST: Diebstahl eines Volkswagen Multivan in Stralsund

Stralsund (ost)

Am Mittwoch, dem 29.05.2024, wurde in Stralsund der Diebstahl eines Volkswagen Multivan gemeldet.

Es wird angenommen, dass unbekannte Täter zwischen Dienstag, dem 28.05.2024, 22:00 Uhr, und Mittwoch, dem 29.05.2024, 05:45 Uhr, einen weißen Multivan mit HST-Kennzeichen aus einer Hofeinfahrt in der Lindenstraße gestohlen haben. Das Fahrzeug weist Dellen an der rechten Schiebetür und Kratzer am hinteren Kotflügel auf. Außerdem hat es eine ansteckbare Anhängerkupplung, die sich im Fahrzeug befindet.

Personen, die Informationen über die Tat, die Täter oder den Verbleib des Fahrzeugs haben, werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund (Tel. 03831/2890-0) oder einer anderen Polizeidienststelle zu melden. Hinweise können auch über die Onlinewache der Landespolizei MV auf www.polizei.mvnet.de abgegeben werden.

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Polizeiinspektion Stralsund
Juliane Boutalha
Telefon: 03831/245-204
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30.05.2024 – 13:25

GZD: Landesweiter Aktionstag in Brandenburg Gemeinsame Maßnahme von Wirtschaftsministerium und Zoll deckt mehr als 70 Fälle von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung im Land Brandenburg auf

Bonn (ost)

Im Rahmen des gemeinsamen "Aktionstages 2024" gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit im Land Brandenburg haben am 28. Mai 2024 Bedienstete der zuständigen kommunalen Ordnungsbehörden gemeinsam mit Einsatzkräften der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) der Hauptzollämter Potsdam und Frankfurt (Oder) konzertierte Prüfungen im Bauhaupt- und Baunebengewerbe durchgeführt. Der "Aktionstag 2024" stand unter der Leitung der Generalzolldirektion bei Einbindung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg. Ziel ist die gegenseitige Unterstützung bei der Bekämpfung von illegaler Beschäftigung, Schwarzarbeit und Sozialleistungsbetrug. Zusammen mit den brandenburgischen Hauptzollämtern wurden landesweit Baustellen überprüft. Nun liegen die ersten Ergebnisse vor.

Durch die kommunalen Behörden wurde kontrolliert, ob alle handwerks- und gewerberechtlichen Voraussetzungen erfüllt waren. Die FKS befragte über 540 Personen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen und führte mehr als zehn Geschäftsunterlagenprüfungen durch, um festzustellen, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben, Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden oder wurden, Ausländer die für die Aufnahme einer Beschäftigung erforderlichen Arbeitsgenehmigungen beziehungsweise Aufenthaltstitel besitzen und auch, ob die Mindestarbeitsbedingungen eingehalten wurden.

Insgesamt wurden vor Ort rund 30 Strafverfahren, insbesondere wegen des illegalen Aufenthalts eingeleitet. Ferner sind rund 40 Ordnungswidrigkeitenverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der unerlaubten Ausländerbeschäftigung, eingeleitet worden.

Daneben ergaben sich mehr als 90 Sachverhalte, die weitere Prüfungen durch den Zoll erfordern. So bedarf es mitunter in mehr als 20 Fällen der weiteren Prüfung, ob der Mindestlohn gezahlt wurde, und in über 30 Fällen der Klärung, ob aufenthaltsrechtliche Verstöße vorliegen. Zu 44 Vorkommnissen sind weitere Prüfungen durch die kommunalen Ordnungsbehörden des Landes Brandenburg notwendig, die darüber hinaus noch vor Ort in 3 Fällen Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen die Handwerksordnung bzw. das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz eingeleitet haben.

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach erklärt: "Der "Aktionstag 2024" setzte ein klares Zeichen gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit. Dies sind keine Kavaliersdelikte. Sie schaden uns allen und bedrohen die soziale Marktwirtschaft. Es ist vorrangige Aufgabe von Politik und Verwaltung, rechtschaffende Unternehmen und deren Beschäftigte zu schützen sowie für gleiche und faire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen. Die Ergebnisse des "Aktionstages 2024" zeigen, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und den Akteuren auf Landesseite ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung ist. Nur durch gemeinsames Handeln und gemeinsame Anstrengungen ist ein dauerhafter Schutz vor Schattenwirtschaft möglich."

Die Präsidentin der Generalzolldirektion, Frau Colette Hercher betont: "Ich freue mich, dass wir in Brandenburg erstmals einen Aktionstag erfolgreich durchgeführt haben. Die Ergebnisse bestätigen die überaus gute und vor allem wichtige Zusammenarbeit zwischen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls und den Kommunen. Das gemeinsam abgestimmte, gezielte Vorgehen leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Gemeinwesens, der Stabilität der Sozialsysteme sowie der wirtschaftlichen Gerechtigkeit."

Insgesamt nahmen an dem "Aktionstag 2024" 34 Bedienstete der Landkreise und kreisfreien Städte, 165 Kräfte der brandenburgischen Hauptzollämter, 6 Mitarbeitende des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit teil. In 34 Fällen stellt das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit weitere Nachforschungen an, ob möglicherweise Verstöße gegen die Arbeitsschutzbestimmungen vorliegen.

Hintergrund

Im vergangenen Jahr haben der brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und die Präsidentin der Generalzolldirektion, Colette Hercher, gemeinsame Aktionstage zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung vereinbart. Ziel ist es, die Kooperation zwischen den einzelnen Akteuren zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung weiter zu stärken und hieraus resultierende Synergie-Effekte für künftige Prüfungen zu nutzen.

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Generalzolldirektion
Sarah Garbers
Telefon: 0228/303-11611
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30.05.2024 – 12:34

POL-LWL: Verkehrsunfallstatistik 2023: Polizei registriert mehr Unfälle - Hauptunfallursache: überhöhte bzw. unangepasste Geschwindigkeit

Ludwigslust-Parchim (ost)

Auf den Straßen des Landkreises Ludwigslust-Parchim registrierte die Polizei im Jahr 2023 insgesamt 7.751 Verkehrsunfälle. Das sind 519 mehr als im Jahr zuvor (+7,2%). Insbesondere stieg die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Sachschäden, die prozentual den höchsten Anteil am Gesamtunfallaufkommen ausmacht. Aber auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschäden hat sich von 664 im Jahr 2022 auf 695 im vergangenen Jahr um über vier Prozent erhöht.

Im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen starben im vergangenen Jahr 15 Personen auf den Straßen des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Im Jahr 2022 waren es 14. Im Berichtszeitraum stieg die Anzahl der verletzten Verkehrsteilnehmer von 843 im Jahr 2022 merklich auf 906 im Jahr 2023. Konkret wurden bei Verkehrsunfällen im vergangenen Jahr 217 Verkehrsteilnehmer schwer und 689 weitere Personen leicht verletzt.

Die Unfallkategorie der leichten bis mittleren Sachschäden macht mit 6.755 Unfällen (2022=6.314) den Hauptanteil an der Gesamtbilanz aus. Etwa 87 Prozent aller Verkehrsunfälle fallen in diese Unfallkategorie.

Unfallursachen

Unverändert blieben im Berichtszeitraum die Hauptunfallursachen. So wurden im vergangenen Jahr deutlich mehr Verkehrsunfälle registriert, die nachweislich auf überhöhte bzw. unangemessene Geschwindigkeit zurückzuführen sind (2023= 597, 2022= 386). Das entspricht einer Steigerung von knapp 55 Prozent! Bei weiteren 272 Zusammenstößen war die Nichtgewährung der Vorfahrt die Unfallursache (2022=290). In 130 Fällen waren Alkohol- oder Drogeneinwirkung die Auslöser von Verkehrsunfällen (2022= 126).

Wildunfallzahlen stiegen um 12,5 Prozent

Im vergangenen Jahr ereigneten sich auf den Straßen und Autobahnen des hiesigen Landkreises insgesamt 3.178 Wildunfälle, wobei im Vergleich zum Jahr 2022 (2.827 Wildunfälle) eine Steigerung um 12,5 Prozent festzustellen war. Damit bewegen sich die Wildunfallzahlen im Fünf-Jahres-Vergleich weiterhin auf hohem Niveau (2021= 3.248, 2020= 3.649, 2019= 3.749). Der prozentuale Anteil der Wildunfälle im Landkreis, gemessen am Gesamtunfallaufkommen, betrug im vergangenen Jahr 41 Prozent. Zu gehäuften Wildunfällen kam es insbesondere auf der B 321 zwischen Hagenow und Bandenitz, auf der B 104 zwischen Cambs und Kuhlen-Wendorf sowie auf der B 5 zwischen Zahrensdorf und Dersenow. Bei Wildunfällen wurden im vergangenen Jahr 26 Personen verletzt (2022=26), davon 3 schwer (2022= 5).

Auf den Bundesautobahnen 14 und 24 (im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Ludwigslust) ereigneten sich im vergangenen Jahr 193 Wildunfälle (2022= 201). Dabei wurden 6 Verkehrsteilnehmer verletzt (2022= 2).

Unfallgeschehen Zweiradfahrer

Durch falsches Verhalten haben im vergangenen Jahr 129 Fahrrad- bzw. Pedelecfahrer einen Verkehrsunfall verursacht (2022= 122). Dabei wurden 113 Fahrradfahrer verletzt (2022= 92 Verletzte). Riskantes Überqueren von vielbefahrenen Straßen oder Kreuzungen bzw. das falsche Verhalten von Fahrradfahrern an Fußgängerüberwegen oder die widerrechtliche bzw. falsche Benutzung von Geh- und Radwegen haben unter anderem zu solchen Unfällen geführt. Das Unfallgeschehen bei den motorisierten Zweiradfahrern stellt sich folgendermaßen dar: 80 Kradfahrer verursachten im Jahr 2023 einen Verkehrsunfall (2022= 81). Dabei wurden zwei Personen getötet (2022=1). Weitere 63 Personen erlitten zum Teil schwere Verletzungen (2022= 62). Meist stürzten die betreffenden Krad- bzw. Kleinkraftradfahrer ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer (39) oder stießen mit Autos zusammen (34).

Unfälle mit Kindern

Die Anzahl der Unfälle, die durch Kinder verursacht wurden, hat sich im Berichtszeitraum von 16 im Jahr 2022 auf 22 im vergangenen Jahr verringert. In 15 dieser Fälle waren Kinder als Fahrradfahrer verunglückt (2022= ebenfalls 15).

Unfallgeschehen auf Autobahnen

Auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Ludwigslust (BAB 14 und BAB 24) stiegen die Unfallzahlen von 742 im Jahr 2022 auf 797 im Jahr 2023 um über 7 Prozent an. Im Berichtszeitraum wurden, genau wie im Jahr 2022, drei Verkehrsteilnehmer getötet. 88 Personen sind im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen auf den Autobahnen verletzt worden (2022= 112).

Tätigkeiten und Maßnahmen der Polizei

Im Bereich der Verkehrssicherheit hat die Polizeiinspektion Ludwigslust im vergangenen Jahr zielgerichtete Verkehrskontrollen durchgeführt sowie verkehrserzieherische Maßnahmen ergriffen, die durch eine taktische Öffentlichkeitsarbeit begleitet wurden.

Im Zuge von Verkehrskontrollen sowie der speziellen themenorientierten Verkehrskontrollen hat die Polizei im vergangenen Jahr unter anderem 38.943 Geschwindigkeitsverstöße, 1.629 Verstöße gegen das Handyverbot am Steuer und 330 Vorfahrtsverstöße auf den Straßen des Landkreises Ludwigslust- Parchim geahndet. Zudem hat die Polizei 237 Fahrzeugführer unter Drogeneiwirkung und weitere 268 unter Alkoholeinwirkung aus dem Verkehr gezogen.

Die Präventionsberater der Polizeiinspektion Ludwigslust haben im vergangenen Jahr bei 278 Veranstaltungen zur Verkehrsunfallprävention über 6.000 Teilnehmer verzeichnen können. "Insbesondere wurden Kinder mit diesen Veranstaltungen erreicht, denen richtige Verhaltensweisen im Straßenverkehr vermittelt wurden. Besondere Zielrichtungen waren unter anderem der sichere Schulweg und die Fahrradausbildung.", sagt Polizeidirektor Ingo Renk, der die Verkehrsunfallprävention als wichtige Aufgabe zur Verhinderung schwerer Unfälle, insbesondere mit Beteiligung von Minderjährigen, betrachtet. Aber auch das Präventionsangebot für ältere Verkehrsteilnehmer hat die Polizeiinspektion Ludwigslust im vergangenen Jahr deutlich erweitert. Speziell für die Altersgruppe über 60 Jahre ist ein Theaterstück "Die Schnäppchenjäger! - Eine Einkaufsfahrt mit Nebenwirkungen" entwickelt worden, das durch die Präventionsberater bereits mehrfach aufgeführt wurde.

Die präventiven Maßnahmen der Polizei zur Verhinderung insbesondere schwerer Verkehrsunfälle wurden mit einer offensiv ausgerichteten Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Das erfolgte insbesondere durch zahlreiche anlass- als auch themenbezogene Veröffentlichungen, so auch im Zuge der landesweiten Kampagne: "Fahren.Ankommen.LEBEN". Ziel war es wiederum, durch die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer die Hauptunfallursachen zurückzudrängen. Als Beispiele führt Inspektionsleiter Ingo Renk unter anderem präventive Aktionen, Informationen und Handlungsempfehlungen zu den Themen: Sicherer Schulweg, Zweiräder im Straßenverkehr, Winterfahrverkehr, Ernteverkehr sowie sachbezogene Informationen und Empfehlungen zur Verhinderung von Wildunfällen auf.

Die Polizeiinspektion Ludwigslust ist durch den Sachbereich Verkehr in der Unfallkommission des Landkreises ständig vertreten. Die durch die Polizei erkannten und gemeldeten Unfallhäufungsstellen werden der Unfallkommission des Landkreises gemeldet, dort analysiert und Maßnahmen zu deren Beseitigung beschlossen.

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Polizeiinspektion Ludwigslust
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30.05.2024 – 12:30

POL-LWL: Nach angezeigter Bedrohung in Lübz - Polizei ermittelt Frau

Lübz (ost)

Nach einer gemeldeten Bedrohung in Lübz, bei der eine Frau am frühen Montagabend angeblich zwei Kinder auf einem Spielplatz mit einem Messer bedroht haben soll (wie bereits am Dienstag berichtet), konnte die Polizei nun dank mehrerer Zeugenhinweise eine 24-jährige Verdächtige identifizieren. Bei der ersten Befragung machte die 24-Jährige andere Angaben als die betroffenen Kinder, weshalb alle Beteiligten nun erneut von der Kriminalpolizei zum Vorfall befragt werden müssen. Zudem erhielt die Frau eine sogenannte Gefährderansprache von der Polizei, in der ihr die unmittelbaren Konsequenzen für strafbares Verhalten aufgezeigt wurden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, die wegen Bedrohung eingeleitet wurden, sind noch nicht abgeschlossen.

In Bezug auf diesen Vorfall appelliert die Polizei an die Öffentlichkeit, keine voreiligen Schlüsse über Personen zu ziehen, insbesondere nicht in sozialen Medien und Messenger-Diensten. Ebenso sollten derartige Informationen nicht unüberlegt in sozialen Netzwerken geteilt werden.

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Polizeiinspektion Ludwigslust
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30.05.2024 – 11:37

POL-HRO: Verdacht der Volksverhetzung durch Polizeibeamten - Ermittlungen eingeleitet

Rostock (ost)

Derzeit wird ein Polizist aus Mecklenburg-Vorpommern untersucht. Gemäß bisherigen Informationen hat er am letzten Wochenende während seiner Dienstzeit Äußerungen gemacht, die den Verdacht der Volksverhetzung erwecken.

Die Untersuchungen in diesem Fall sind noch nicht abgeschlossen. Neben strafrechtlichen Maßnahmen werden auch dienstrechtliche Schritte gegen den Beamten unternommen. Weitere disziplinarische Konsequenzen hängen dann auch vom Ergebnis des Strafverfahrens ab.

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30.05.2024 – 11:29

POL-ANK: Erneuter Fall des Love Scammings - 69-Jährige überweist über 10.000 Euro

Vorpommern-Greifswald (ost)

Am Dienstag (28.05.2024) wurde der Polizei ein weiterer Fall des sogenannten Love Scammings gemeldet. Bei dieser modernen Betrugsmasche nehmen die Täter in der Regel Kontakt zu alleinstehenden Personen über soziale Netzwerke auf und versuchen, eine (oft romantische) Beziehung aufzubauen. Das Ziel dieser Betrüger ist es, das Gegenüber durch das Vortäuschen starker (auch freundschaftlicher) Gefühle emotional zu manipulieren, um finanzielle Zuwendungen zu erhalten. Sobald der Betrug entdeckt wird oder keine Zahlungen mehr erfolgen, wird der Kontakt abgebrochen. Die Täter handeln in den meisten Fällen aus dem Ausland.

Bei der 69-jährigen Deutschen aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald erfolgte die Kontaktaufnahme über ein soziales Netzwerk (TikTok). Der bisher unbekannte Tatverdächtige gab sich als angeblicher Arzt aus, der finanzielle Unterstützung benötigte, um aus einem Kriegsgebiet zu entkommen. Zwischen Mitte April und Ende Mai soll die Geschädigte Kontakt mit dem Tatverdächtigen gehabt haben und mehrmals Geldbeträge auf verschiedene ausländische Konten überwiesen haben. Die Bank der Frau machte sie schließlich auf den Verdacht des Betrugs aufmerksam. Insgesamt entstand der 69-Jährigen ein finanzieller Schaden von über 10.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.

Generell empfiehlt die Polizei, keinem Menschen, den man nicht persönlich getroffen oder gesehen hat, Geld zu überweisen oder auf andere Forderungen einzugehen. Im Internet nutzen Betrüger oft die Naivität ihrer Mitmenschen aus. Wenn online Geld von Ihnen verlangt wird, bleiben Sie skeptisch und prüfen Sie die Forderung genau. Suchen Sie das Gespräch mit Familienmitgliedern oder Freunden und wenden Sie sich im Zweifelsfall an die Polizei.

Wenn Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sind, sollten Sie alle Chatverläufe, E-Mails und ähnliches sichern und eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/

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Polizeiinspektion Anklam
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30.05.2024 – 11:04

POL-HST: PKW landet nach Trunkenheitsfahrt im Straßengraben

Abtshagen (ost)

Am Mittwoch, den 29.05.2024 gegen 20:30 Uhr ereignete sich auf der K16 zwischen Abtshagen und Wittenhagen ein Verkehrsunfall.

Laut ersten Informationen fuhr der 57-jährige deutsche Autofahrer des PKW Opel auf der K16 von Wittenhagen in Richtung Abtshagen. Er kam von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Das Auto war nicht mehr fahrtüchtig und musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

Ein Alkoholtest ergab eine erhebliche Alkoholisierung von 1,80 Promille. Der Fahrer besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Zur Beweissicherung wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Anzeigen wegen Trunkenheit am Steuer und Fahren ohne Fahrerlaubnis wurden erstattet.

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Polizeiinspektion Stralsund
Juliane Boutalha
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30.05.2024 – 10:59

POL-LWL: Zweimaliger Ladendieb nach Zeugenhinweis gestellt

Parchim (ost)

Nach einem Hinweis von Zeugen wurde am Mittwochnachmittag ein Ladendieb von der Polizei festgenommen, der zuerst in einem Drogeriemarkt und kurz darauf in einem Discountmarkt gestohlen hatte. Anfangs hatte der 41-Jährige in einem Drogeriemarkt in der Stadt mehrere Parfümflaschen im Gesamtwert von etwa 130 Euro gestohlen, während er von einem Angestellten des Ladens beobachtet wurde. Der besagte Angestellte verfolgte den Verdächtigen dann bis zu einem Discountmarkt, wo der Täter erneut verschiedene Waren wie Spirituosen und Lebensmittel stahl. Die gerufene Polizei erstattete gegen den aus Russland stammenden Verdächtigen eine Anzeige wegen Diebstahls.

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Polizeiinspektion Ludwigslust
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30.05.2024 – 10:52

POL-ANK: Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden bei Wusterhusen

Wusterhusen (ost)

Am Morgen des gestrigen Tages (29.05.2024, gegen 10:00 Uhr) gab es auf der K22 bei Wusterhusen einen Verkehrsunfall zwischen einem Transporter und einer Landmaschine. Ersten Informationen zufolge fuhr der 73-jährige deutsche Fahrer des Traktors auf der K22 von Wusterhusen kommend in Richtung Brünzow. Als er nach links in den Gustebiner Damm abbiegen wollte, entschied sich der 66-jährige deutsche Fahrer eines VW-Transporters, trotz des Überholverbots, zum Überholen. Es kam zu einer Kollision. Die beiden Fahrer blieben unverletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 72.000 Euro.

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30.05.2024 – 10:32

BPOL-HST: Intensivtäter im Reisezug verhaftet

Stralsund, Ribnitz-Damgarten (ost)

Am Mittwoch (29.05.2024) wurde ein gesuchter Verbrecher von Bundespolizisten inhaftiert und in ein Gefängnis überführt. Der 34-jährige Bürger aus Russland wurde den Beamten am Nachmittag im Regionalexpress von Stralsund nach Rostock aufgefallen.

Bei der Überprüfung des Mannes stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl vorlag, der vor einer Woche von der Staatsanwaltschaft Schwerin erlassen wurde. Der Grund dafür war sein Nichterscheinen bei der Hauptverhandlung wegen Diebstahls. Außerdem wurde der Mann, der bereits über dreißig Mal mit der Polizei in Konflikt geraten war, von der Staatsanwaltschaft Schwerin wegen eines weiteren laufenden Strafverfahrens gesucht.

In Ribnitz-Damgarten musste der Mann, der auch ein illegales Pfefferspray bei sich trug, den Zug mit den Bundespolizisten verlassen. Nach der Bestätigung durch das Amtsgericht Stralsund wurde der Straftäter am frühen Abend inhaftiert und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

30.05.2024 – 09:53

POL-LWL: Beton auf Fahrbahn sorgt für Vollsperrung

Lübz (ost)

Nachdem der Fahrer eines Betonmischers am Mittwochnachmittag während der Fahrt Teile seiner Ladung verloren hat, musste die Ortsdurchfahrt der B 191 in Lübz während der Reinigungsarbeiten voll gesperrt werden. Die Feuerwehr der Stadt Lübz sowie der Stadtbauhof wurden alarmiert, nachdem an verschiedenen Stellen auf der Ortsdurchfahrt Flüssigbeton mit Kieselsteinen entdeckt wurde. Über eine Strecke von etwa 300 Metern wurde die Verschmutzung mit Schaufeln und Besen aufgenommen und anschließend mit Wasser gereinigt. Es mussten an einigen Stellen bis zu 2 Schubkarren Beton entfernt werden. Während der Reinigungsarbeiten meldete sich der 58-jährige Fahrer des Betonmischers bei der Polizei. Er gab an, dass ein technischer Defekt am Mischwerk des Fahrzeugs den Ladungsverlust verursacht habe. Zunächst habe er den Betonverlust während der Fahrt nicht bemerkt, sei dann aber von Mitarbeitern seines Unternehmens darauf aufmerksam gemacht worden. Die Polizei, die ebenfalls an der Reinigungsaktion beteiligt war, hatte die B 191 für etwa 60 Minuten vollständig gesperrt.

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Polizeiinspektion Ludwigslust
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30.05.2024 – 09:45

POL-LWL: 11 parkende Autos in Parchim beschädigt - Polizei bittet um Hinweise

Parchim (ost)

In Parchim wurden am Mittwoch insgesamt 11 parkende Fahrzeuge von unbekannten Tätern beschädigt, wie eine erste Untersuchung ergab. Der vorläufig geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 12.000 Euro. Die Vorfälle ereigneten sich tagsüber in der Blutstraße, auf dem Fischerdamm, in der Ziegendorfer Chaussee sowie auf einem Parkplatz in der Putlitzer Straße. Aufgrund der Art und Weise, wie die Taten begangen wurden, geht die Polizei von einem Zusammenhang zwischen allen Fällen aus. In jedem Fall wurde der Lack der Fahrzeuge mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt. Die Polizei in Parchim (Tel. 03871/6000), die nun wegen Sachbeschädigung ermittelt, bittet um Informationen zu diesen Vorfällen und den noch unbekannten Tätern.

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30.05.2024 – 08:06

BPOL-HRO: Umgestürzter Baum sorgt für stundenlange Streckensperrung

Lalendorf (ost)

Am gestrigen Abend, dem 29.05.2024 gegen 20:15 Uhr, gab es eine lange Streckensperrung auf der Bahnstrecke von Rostock nach Berlin. Ein Baum stürzte zwischen den Haltepunkten Lalendorf Ost und Langhagen, bei Bahnkilometer 63,4, auf die Gleise und kollidierte mit der Regionalbahn RE4367 in Richtung Berlin. Dabei wurden Teile der Oberleitung beschädigt und der Stromabnehmer sowie die Frontscheibe des Zuges beschädigt. Die Regionalbahn war nach dem Vorfall nicht mehr betriebsbereit.

Die Passagiere im Zug sind unverletzt geblieben. Es gab einen medizinischen Notfall im Zug, der nicht mit der Kollision zusammenhängt. Die betroffene Person wurde vor Ort von einem Notfallsanitäter der Freiwilligen Feuerwehr erstversorgt und dann mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Neben der Bundespolizei waren auch die Freiwillige Feuerwehr und die Notfallmanager der Deutschen Bahn im Einsatz. Die Strecke wurde aufgrund der Schäden gesperrt. Die Reparatur der Oberleitung ist für den heutigen Vormittag geplant. Bis dahin können nur dieselbetriebene Züge diesen Teil der Strecke befahren.

Insgesamt gab es bei 37 Zügen 3760 Minuten Verspätung. Die Streckensperrung hatte auch Auswirkungen auf etwa 500 Kreuzfahrtgäste. Nach einem Besuch der Bundeshauptstadt Berlin waren sie auf dem Weg nach Rostock, um ihre Kreuzfahrt fortzusetzen. Das geplante Ablegen des Schiffes musste von 23:15 Uhr auf 03:30 Uhr verschoben werden.

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Bundespolizeiinspektion Rostock
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18057 Rostock
Pressesprecher
Frank Schmoll
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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
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30.05.2024 – 07:09

POL-NB: Erstmeldung - Kriminalpolizei ermittelt wegen Frauenleiche

Neustrelitz (ost)

In Neustrelitz wurde gestern Abend gegen 19:25 Uhr die Leiche einer Frau in ihrer Wohnung von Revierbeamten entdeckt. Die 63-jährige Deutsche wies mehrere schwere Verletzungen auf, die auf einen Angriff hindeuteten. Aus ermittlungstaktischen Gründen werden Details dazu derzeit noch nicht veröffentlicht. Die Kriminalpolizei ermittelt zusammen mit der Spurensicherung weiterhin intensiv.

Die Polizeibeamten waren gestern zu dem Wohnhaus gefahren, da sie dort ein gestohlenes Fahrrad aus Neubrandenburg vermuteten. Während sie dies überprüfen wollten, bemerkten sie die Frau durch ein Fenster.

Ein verdächtiger Deutscher, der die Frau nach aktuellem Kenntnisstand zumindest kannte, befindet sich in Polizeigewahrsam, nachdem sich im Verlauf des Abends ein Tatverdacht gegen ihn erhärtet hatte.

Personen, die gestern am späten Nachmittag oder frühen Abend in der Straße Sandberg in Neustrelitz Beobachtungen gemacht oder Verdächtiges gehört haben, werden gebeten, sich umgehend an die Einsatzleitstelle unter 0395/5582 2224 zu wenden.

Weitere Informationen folgen.

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Claudia Berndt
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