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Hohe Düne: Tätlicher Streit am Warnemünder Cruise Center

Ein Lkw-Fahrer griff zwei Sicherheitsmitarbeiter an, verletzte sie leicht. Bundespolizei stellte den Täter nach Drogenkonsum.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am gestrigen Nachmittag, dem 11.06.2024, kam es am Warnemünder Kreuzfahrtterminal zu einer physischen Auseinandersetzung zwischen Angestellten einer Sicherheitsfirma und einem spanischen Lastwagenfahrer. Während des Entladevorgangs des Lastwagens entstand ein Streit zwischen den Beteiligten, woraufhin der 38-jährige Fahrer des Lastwagens zwei Mitarbeiter der Sicherheitsfirma attackierte. Die Opfer erlitten leichte Kopfverletzungen, die vor Ort von einem herbeigerufenen Rettungswagen behandelt werden konnten.

Der 38-jährige Mann verließ daraufhin den Tatort in Richtung des Warnemünder Bahnhofs. Die hinzugezogenen Beamten der Bundespolizeiinspektion Rostock konnten den Mann im Rahmen einer Nahbereichsfahndung im Fährbereich Richtung Hohe Düne stellen. Nach Feststellung seiner Personalien brachten die Bundespolizisten den Mann zur Dienststelle, da er offensichtlich Drogen konsumiert hatte. Ein durchgeführter Drogentest ergab ein positives Ergebnis, während der Atemalkoholtest negativ verlief. Der Mann gab an, am vorherigen Wochenende Kokain konsumiert zu haben. Nach einer Blutentnahme wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Fahrens unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln wurden eingeleitet und an die Landespolizei übergeben.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1b
18057 Rostock
Pressesprecher
Frank Schmoll
Telefon: 0381 / 2083 1003
E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern im Zeitraum zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 8304 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer und 1101 Frauen. 647 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 7758 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer und 1042 Frauen. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.728 8.223
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8.304 7.758
Anzahl der Verdächtigen 6.776 6.598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.675 5.556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.101 1.042
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 647 713

Quelle: Bundeskriminalamt

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