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Hohenmocker: Raser auf Landesstraße mit 182 km/h unterwegs

Ein 36-jähriger Armenier wurde auf der L271 mit 182 km/h geblitzt, trotz schmaler Alleenstraße und seinem 15-jährigen Sohn im Auto.

Foto: Polizei
Foto: Presseportal.de

PHR Demmin (ost)

Auf der Landstraße 271 zwischen Hohenmocker und Demmin wurde in der letzten Woche ein Mann beobachtet, der mit hoher Geschwindigkeit durch Ortschaften, 70er-Zonen und auf der 100er-Strecke fuhr. Das Auto fiel den Beamten im Videowagen auf, als der Fahrer kurz nach dem Ortsausgang Hohenmocker in Richtung Utzedel auf etwa 170 Stundenkilometer beschleunigte. Dies geschah trotz der schmalen Alleenstraße, die durch Wurzelbewuchs auch noch uneben ist.

Der Fahrzeugführer fuhr bei erlaubten 100 km/h stellenweise bis zu 182 km/h. Durch die Ortschaft Utzedel (erlaubte 50 Stundenkilometer) raste er streckenweise mit bis zu 90 km/h.

Kurz darauf wurde das Fahrzeug von den Beamten gestoppt. Am Steuer saß ein 36-jähriger Armenier, der zur Überraschung der Beamten seinen 15-jährigen Sohn bei der Raserei im Auto hatte. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde unter anderem wegen des Vorwurfs des illegalen Autorennens der Führerschein des Mannes eingezogen.

Der Mann zeigte kein Verständnis für die Maßnahmen und Entscheidungen der Polizei – auch nicht, als ihm die Videoaufnahmen seiner Raserei gezeigt wurden.

Die Polizeibeamten im Videowagen haben leider immer wieder Fahrer vor der Linse, die selbst in Gefahrenzonen oder Ortschaften mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und in riskanten Situationen oder an unerlaubten Stellen überholen. Dies kann schnell zu schweren Unfällen mit tragischem Ausgang führen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 Unfälle auf Personenschäden, was 8,77% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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