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Hohenmocker/Waren/Friedland: Verkehrsunfälle am Morgen

Autofahrerin kollidiert mit Reh, Auffahrunfall an Fußgängerampel, Fahrer fährt in Arbeitsfahrzeug. Mehrere Verletzte und hoher Sachschaden.

Foto: Depositphotos

Hohenmocker/Waren/Friedland (ost)

Heute Morgen gegen 08.00 Uhr hat eine Fahrerin auf dem Weg zwischen Hohenmocker und Utzedel während der Fahrt ein Reh angefahren. Durch den Zusammenstoß durchbrach das Reh die Frontscheibe und flog durch das Auto hindurch aus der Heckscheibe. Beide Insassen wurden verletzt – die 81-jährige Beifahrerin wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Das Auto musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf rund 7000 Euro geschätzt, das Reh ist gestorben.

In Waren gab es gegen 07.50 Uhr auf der B192 in der Nähe der Fußgängerampel am Volksbad einen Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Nach den aktuellen polizeilichen Informationen haben mehrere Autos aufgrund der roten Ampel gebremst. Ein 47-Jähriger konnte offenbar nicht rechtzeitig bremsen und fuhr zuerst auf das Auto einer 20-Jährigen auf. Durch den Aufprall wurde dieses Auto zusätzlich auf das Auto einer 60-Jährigen geschoben. Die beiden Frauen im mittleren Auto (beide 20 Jahre alt) wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Alle drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Polizei war sowohl mit der Unfallaufnahme als auch mit der Verkehrsregelung beschäftigt. Der Schaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Gegen 07.30 Uhr ist ein 21-Jähriger mit seinem Auto auf dem Weg zwischen Friedland und Sandhagen auf ein vor ihm fahrendes Arbeitsfahrzeug aufgefahren, das entlang der Strecke langsam arbeitete. Der 21-Jährige wurde leicht verletzt. Möglicherweise spielte die blendende Sonne eine Rolle bei der Unfallursache. Das Auto des Unfallverursachers musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf 5000 Euro geschätzt.

Alle Beteiligten sind Deutsche.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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