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Holthusen/Boizenburg: Zwei Ermittlungsverfahren nach Verkehrsdelikten

Ein 14-Jähriger wurde schwer verletzt, als er mit seiner Simson stürzte. Ein weiterer Fall betrifft einen 17-Jährigen, der vor der Polizei flüchtete.

Foto: unsplash

Holthusen/Boizenburg (ost)

Ein 14-Jähriger wurde am Dienstagnachmittag bei Holthusen bei einem Sturz mit einem Kleinkraftrad schwer verletzt.

Es wird angenommen, dass der Jugendliche gegen 15:30 Uhr die Straße zwischen Sülstorf und Holthusen befuhr, als er auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Simson verlor und stürzte. Ersthelfer kümmerten sich um den verletzten Mopedfahrer und alarmierten die Rettungskräfte.

Der 14-Jährige wurde mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma und einem Beinbruch mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Das Kleinkraftrad erlitt einen Sachschaden von rund 500 Euro. Die Straße musste vorübergehend vollständig gesperrt werden, um Rettungs- und Bergungsmaßnahmen durchzuführen.

Die Polizei hat den Unfall aufgenommen und leitet Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.

Am vergangenen Samstag planten Polizeibeamte gegen 16:00 Uhr, einen Kleinkraftradfahrer in Boizenburg einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der männliche Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltesignale und floh vor der Polizei, teilweise mit riskanter Fahrweise und gefährlichen Überholmanövern. Dabei erreichte das offenbar getunte Kleinkraftrad Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h.

Im Zuge der weiteren Untersuchungen konnte der 17-jährige Fahrer identifiziert und das Kleinkraftrad vom Typ Simson S50 beschlagnahmt werden. Es gab Änderungen am Motor und an der Abgasanlage, wodurch die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erloschen war. Außerdem fehlte die erforderliche Versicherungsdeckung für das Kleinkraftrad.

Der 17-Jährige wird nun unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Teilnahme an einem illegalen Autorennen und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz untersucht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 334 Fällen, also 0,6%, verhältnismäßig gering. Die meisten Unfälle (88,42%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 49.199. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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