Beamte stoppen möglichen Dieseldieb auf Autobahn 20. Verdacht auf Drogenkonsum.
Holzendorf b Woldegk: Polizei kontrolliert Transporterfahrer

Holzendorf b Woldegk (ost)
Am gestrigen Abend um 22:20 Uhr bemerkten Beamte aus Friedland während einer Streifenfahrt einen Lieferwagen in der Nähe von geparkten Lastwagen in Holzendorf. Als der Fahrer des Lieferwagens plötzlich losfuhr, folgten die Beamten dem Fahrzeug und stoppten es auf dem Parkplatz Brohmer Berge an der Autobahn 20. Der 46-jährige deutsche Autofahrer wurde überprüft und das nicht zugelassene Fahrzeug wurde durchsucht.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten große Kanister für Benzin sowie Werkzeuge zum Umfüllen von Benzin. Aufgrund von Hinweisen und Ermittlungen vor Ort bestand der Verdacht, dass der Mann mutmaßlich Diesel aus den Lastwagen abzapfen wollte und die Polizei ihn daran hinderte. Nach Abschluss der Maßnahmen mit dem Mann kehrten die Polizisten zu den Lastwagen zurück und überprüften sie. Es gab keine weiteren relevanten Hinweise.
Da während der Verkehrskontrolle der Verdacht auf Drogenkonsum bei dem Mann bestand, führten die Beamten einen Drogenvortest durch. Dieser fiel positiv auf Amphetamin aus. Die Polizei brachte den Mann daraufhin zur Blutentnahme und untersagte ihm die Weiterfahrt mit dem Lieferwagen.
Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 7758 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige. 713 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige. 875 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








