Die Polizei stoppte den ICE aufgrund eines aggressiven Fahrgasts, der keinen gültigen Fahrausweis hatte und Mitarbeiter beleidigte. Der Mann wurde mit 2,75 Promille Atemalkoholwert festgenommen.
ICE stoppt wegen aggressivem Fahrgast in Ludwigslust

Ludwigslust, Schwerin (ost)
Am gestrigen Abend informierte die Bundespolizeiinspektion Rostock über einen aggressiven Passagier im ICE 2900, der auf dem Weg von Berlin nach Hamburg war. Aufgrund seines Verhaltens musste der Zug außerplanmäßig am Bahnhof Ludwigslust halten.
Die Polizeiinspektion Ludwigslust verlegte mit Sondersignalen zum Bahnhof Ludwigslust und traf dort als Erste ein, um die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Anschließend übergaben sie den 36-jährigen Mann vor Ort an die Einsatzkräfte des Bundespolizeireviers Schwerin.
Nach bisherigen Informationen fiel der Mann einem Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG kurz nach der Abfahrt des Zuges aus Berlin auf, da er keine gültige Fahrkarte vorweisen konnte. Der Mitarbeiter stellte eine Fahrpreisnacherhebung aus, die der Mann jedoch nicht bezahlte. Schon zu diesem Zeitpunkt fiel er durch sein aggressives Verhalten auf. Später zeigte er bei einer weiteren Kontrolle ein äußerst aggressives Verhalten und beleidigte den Mitarbeiter. Er stieß ihn sogar mit der flachen Hand weg. Einen weiteren Mitarbeiter der Bahn stieß er ebenfalls weg.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,75 Promille.
Nach Abschluss der Maßnahmen setzte der Mann seine Reise fort. Es kam zu keinen weiteren Vorfällen. Aufgrund des Zwischenstopps hatte der ICE 2900 eine Verspätung von 31 Minuten.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung ein.
Quelle: Presseportal








