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Insel Rügen: Telefonbetrug auf Rügen

Ein älteres Paar wurde um einen hohen Geldbetrag betrogen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Verdachts des Betruges.

Foto: unsplash

Insel Rügen (ost)

Am Mittwoch (16. September 2026) wurde der Polizei ein erfolgreicher Telefonbetrug zum Nachteil eines Paares auf der Insel Rügen gemeldet.

Nach bisherigen Informationen erhielt der 74-jährige Geschädigte einen Anruf von einem bisher unbekannten Anrufer, der vorgab, ein Mitarbeiter eines Bankinstituts zu sein. Unter dem Vorwand, die bevorstehende Sperrung seines Bankkontos verhindern zu müssen, wurde der Geschädigte aufgefordert, einen erhaltenen Link zu öffnen und dort unter anderem seine IBAN einzugeben.

Später gab es mehrere Telefonate mit vermeintlichen Bankangestellten. Unter deren Einfluss veranlasste der Geschädigte schließlich eine Überweisung im mittleren vierstelligen Eurobereich. Auch seine 75-jährige Partnerin wurde durch den Anruf aufmerksam und dann von den unbekannten Tätern zu Überweisungen gedrängt. Sie tätigte insgesamt zwei Transaktionen über 20.000 Euro.

Das Paar erlitt dadurch erhebliche finanzielle Verluste. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Betrugs aufgenommen.

Die Polizei warnt erneut vor sogenannten Bankangestellten-Betrugsmaschen: Bankangestellte werden ihre Kunden nicht auffordern, sensible Bankdaten über einen erhaltenen Link einzugeben oder Überweisungen zur vermeintlichen Sicherung eines Kontos vorzunehmen. Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, sollten Sie das Gespräch beenden und sich dann über die offiziellen Kontaktdaten selbstständig mit Ihrer Bank in Verbindung setzen. Öffnen Sie niemals Links aus unbekannten Quellen oder geben Sie telefonisch Zugangsdaten, PINs, TANs oder andere sensible Bankdaten weiter. Wenn bereits Überweisungen getätigt wurden, sollten Sie sofort Ihre Bank kontaktieren und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Quelle: Presseportal

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