Die Waffenbehörde und die Bundespolizei führten einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität durch. Bei Kontrollen wurden vier Messer sichergestellt und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Itzehoe: Gemeinsamer Einsatz gegen Waffen am Stralsunder Hauptbahnhof

Stralsund (ost)
Am 16. Januar 2026 führten die Waffenbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen und die Bundespolizeiinspektion Stralsund einen Schwerpunkteinsatz am Hauptbahnhof der Hansestadt Stralsund durch. Das Ziel war die Bekämpfung der Gewaltkriminalität auf den Bahnanlagen, insbesondere die Überwachung des Messerverbots an Bahnhöfen mit Fernverkehrshalt.
Unterstützt wurde die Aktion von Kräften der Polizeiinspektion Stralsund und dem Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn. Zwischen 16:00 und 20:00 Uhr wurden etwa 50 Personen kontrolliert. Dabei wurden insgesamt vier Messer bei zwei Personen entdeckt und konfisziert – drei Einhandmesser und ein Taschenmesser. Gegen zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 22 und 36 Jahren wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Des Weiteren wurde ein 35-jähriger Georgier von der Staatsanwaltschaft Itzehoe wegen Diebstahl gesucht. Bei der Durchsuchung seiner mitgeführten Gegenstände wurden zwei originalverpackte Stichsägen und verschiedene neue Kosmetika gefunden, für die er keinen Eigentumsnachweis erbringen konnte. Das vermeintliche Diebesgut im Wert von etwa 550 Euro wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls eingeleitet.
Die Bundespolizei weist darauf hin, dass das Mitführen von Messern jeglicher Art im Fernreiseverkehr verboten ist. Daher werden auch in Zukunft gezielte Kontrollen an verschiedenen Bahnhöfen mit Fernverkehr stattfinden.
Quelle: Presseportal








