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Jarmen-Tutow: Polizei warnt vor unbestellten Paketen

Eine 63-Jährige meldete einen Betrug: Unbestellte Pakete wurden geliefert. Möglicherweise Teil einer kriminellen Masche, Täter könnten gestohlene Kreditkarten nutzen.

Foto: unsplash

Jarmen-Tutow (ost)

Am Montag, den 16. März 2026, hat sich eine 63-jährige Frau bei der Polizei gemeldet, um einen ungewöhnlichen Betrug zu melden.

Nach den bisherigen Informationen erhält die Frau aus der Gegend Jarmen-Tutow seit etwa einem Monat immer wieder Pakete an ihre Wohnadresse geliefert, obwohl sie diese nie bestellt hat. Nach einem Gespräch mit den Versandhäusern erhärtete sich der Verdacht der 63-Jährigen, dass etwas nicht stimmt, weshalb sie sich an die Polizei gewandt hat.

Was auf den ersten Blick vielleicht harmlos erscheint, könnte jedoch Teil einer kriminellen Masche sein.

Die Täter könnten beispielsweise mit gestohlenen Kreditkarten oder Konten Waren bestellen und diese an eine andere Adresse liefern lassen. Anschließend könnten die Täter versuchen, das Paket abzufangen oder den Empfänger zu kontaktieren, um an die bestellte Ware zu gelangen. Außerdem könnte es sich um „Testbestellungen“ handeln. Nachdem sie zuvor illegal an Daten gelangt sind, können Betrüger so überprüfen, ob die Bestellungen zugestellt werden und ob die Daten korrekt sind.

Die Polizei empfiehlt daher:

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle registriert, wovon 382 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 328 Verdächtige, darunter 209 Männer, 119 Frauen und 40 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 818 Fälle gemeldet, von denen 409 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 394, wobei 244 Männer, 150 Frauen und 40 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 919 818
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 409
Anzahl der Verdächtigen 328 394
Anzahl der männlichen Verdächtigen 209 244
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 119 150
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 40 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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