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Jarmen: Verkehrsunfälle im Bereich des PP Neubrandenburg

Polizei warnt vor winterlichen Straßenverhältnissen und rät zur Vorsicht. Unfälle mit Blechschäden, keine Verletzten durch Krads oder E-Scooter.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Seit der Nacht und auch in den frühen Morgenstunden sind Eisregen und Schneefall ein Thema für die Einsatzkräfte im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. Bis 08.45 Uhr wurden insgesamt 45 Verkehrsunfälle gemeldet. Davon entfielen allein 25 auf die Polizeiinspektion Neubrandenburg, 13 auf die Polizeiinspektion Anklam und sieben auf die Polizeiinspektion Stralsund. Die meisten Unfälle führten zu Blechschäden, bei denen ausschließlich Pkw und Lkw beteiligt waren. Unfälle mit Motorrädern oder E-Scootern sind derzeit nicht bekannt.

In Burg Stargard, Neubrandenburg, Waren, Eggesin und Ueckermünde waren Winterdienste nach bisherigem Stand in mehreren Fällen beteiligt. In Neustrelitz kam es zu einem Unfall mit vier Fahrzeugen und auf der A 20 zwischen den Anschlussstellen Gützkow und Jarmen überschlug sich ein Auto mehrmals. Der 38-jährige deutsche Fahrer wurde leicht verletzt. Ein 25-jähriger Deutscher geriet auf der B 105 in Sundhagen mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Der geschätzte Gesamtschaden der gemeldeten Unfälle beläuft sich derzeit auf über 40.000 Euro. Ein Schwerpunkt der Unfälle liegt in der Region um Neubrandenburg und Neustrelitz. Ein Großteil der Unfälle im Bereich des Neubrandenburger Präsidiums wurde dort bisher gemeldet.

Die Polizei warnt angesichts der weiterhin angekündigten Witterungsverhältnisse erneut eindringlich davor, die Geschwindigkeit im Straßenverkehr den Straßenverhältnissen anzupassen. Wenn möglich, sollte heute auf unnötige Fahrten verzichtet werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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