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Jarmen: Verkehrsunfall mit Personenschaden

Ein PKW überschlug sich auf der BAB 20 bei Jarmen. Der Fahrer wurde schwerstverletzt ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von ca. 25.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Grimmen (LK VR) (ost)

Am 04.06.2026, gegen 16:15 Uhr wurde der Polizei ein Verkehrsunfall auf der BAB 20 Höhe der Anschlussstelle Jarmen mit Personenschaden gemeldet. Beim Eintreffen konnte ein alleinbeteiligter PKW Renault festgestellt werden. Dieser kam, nach aktuellem Wissensstand, nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich daraufhin mehrmals. Der 49-jährige deutsche Fahrer wurde schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Greifswald gebracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 25.000 Euro.

Im Fahrzeug wurden mehrere Verpackungen mit gekennzeichnetem Gefahrgut gefunden (biologisches Material wie Blut- und Stuhlproben, das gemäß speziellen Verpackungs- und Transportvorschriften transportiert werden muss). Da eine Verpackung bei dem Unfall beschädigt wurde, wurde neben den Feuerwehren Jarmen und Gützkow auch der Gefahrgutzug des Landkreises Vorpommern-Greifswald eingesetzt. Aufgrund der erforderlichen Maßnahmen wurde die Autobahn für mehrere Stunden gesperrt.

Im Einsatz waren das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen, das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Altentreptow, das Polizeihauptrevier Anklam, die Autobahnmeisterei, die Feuerwehren Jarmen und Gützkow sowie der Gefahrgutzug des Landkreises.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon sind 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle oder 88,42%. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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