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Jürgenshagen: Schwerer Verkehrsunfall auf der L11 Höhe der BAB20 Anschlussstelle Kröpelin

Eine 35-Jährige verursachte einen Abbiegefehler, der zu einem Zusammenstoß mit einem Mazda führte. Beide Fahrzeugführer wurden schwer verletzt.

Foto: Depositphotos

Landkreis Rostock/ Jürgenshagen (ost)

Frühmorgens heute ereignete sich kurz vor 08:00 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der L11 bei Jürgenshagen (Landkreis Rostock), in der Nähe der BAB20 Anschlussstelle Kröpelin. Gemäß den vorliegenden Informationen verließ eine 35-jährige Frau mit ihrem Ford die BAB20 aus Stettin kommend (in Richtung Lübeck) an der genannten Anschlussstelle und fuhr auf der L11 in Richtung Bützow. Auf der gegenüberliegenden Abbiegespur der L11 zur Anschlussstelle der BAB20 in Richtung Stettin befanden sich zwei weitere Fahrzeuge. Die Frau ließ den ersten Fahrer abbiegen und setzte dann ihre Fahrt in Richtung Bützow fort. Ein 46-jähriger Mazda-Fahrer bog jedoch ebenfalls nach links auf die BAB20 ab und kollidierte daraufhin mit dem entgegenkommenden Ford. Dabei wurden beide Fahrer schwer verletzt und nach der Erstversorgung vor Ort in die umliegenden Krankenhäuser nach Güstrow und Rostock gebracht.

Nach dem Zusammenstoß waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 25.000EUR geschätzt. Zudem traten Betriebsstoffe am Unfallort aus, weshalb eine Reinigung durch die Freiwillige Feuerwehr erforderlich war. Der Verkehr wurde während der Unfallaufnahme und Straßenreinigung halbseitig am Unfallort vorbeigeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden (8,77%), während 1.228 schwere Unfälle nur Sachschäden verursachten (2,21%). 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht (0,6%). Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 49.199 (88,42%), führte lediglich zu Sachschäden. Von den Unfällen ereigneten sich 3.500 innerorts (6,29%), 2.320 außerorts (4,17%) und 437 auf Autobahnen (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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