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Kanton Tessin: 85-Jähriger in Lebensgefahr nach Verkehrsunfall in Tessin

Ein 85-jähriger Mann wurde bei einem schweren Verkehrsunfall in Tessin lebensbedrohlich verletzt und musste unter einem LKW befreit werden.

Foto: Depositphotos

Tessin/Landkreis Rostock (ost)

Um etwa 10:45 Uhr ereignete sich heute Vormittag in Tessin ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 85-jähriger Mann lebensbedrohlich verletzt wurde.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein 62-jähriger Fahrer eines Lastwagens die Straße am Rosengarten entlang und plante, nach links auf die B110 abzubiegen. Dabei übersah er anscheinend einen 85-jährigen Mann, der aus der rechten Richtung kam und mit seinem Krankenfahrstuhl auf der Rostocker Straße (B110) in Richtung Gnoien unterwegs war. Beim Abbiegen kam es zur Kollision, bei der der Senior von der rechten Seite des Lastwagens erfasst wurde.

Der 85-jährige Mann wurde unter dem Lastwagen eingeklemmt und musste von den Rettungskräften befreit werden. Danach wurde er mit schweren, lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Rostocker Krankenhaus gebracht.

Um den genauen Unfallhergang zu klären, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Während der Unfallaufnahme und der Begutachtung musste die B110 für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

Der Krankenfahrstuhl ist ein zugelassenes Fahrzeug. Es nimmt am Straßenverkehr teil und sollte daher grundsätzlich auf der Straße und nicht auf Gehwegen gefahren werden.

Der entstandene Schaden wird auf etwa 5.500EUR geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 Unfälle auf Personenschäden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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