Am Sonntagmorgen wurde eine Sattelzugmaschine auf der B105 gestoppt, Fahrer festgenommen. Eine Maschine gestohlen, Täter in U-Haft.
Kessin: Stolen Sattelzugmaschinen in Bentwisch, Beschuldigter in U-Haft

Güstrow/Bentwisch (ost)
Am Sonntagmorgen des 29.09.2024 wurde die Polizeileitstelle gegen Mitternacht um 00:50 Uhr über einen möglichen Fall von Trunkenheit am Steuer bei Mönchhagen (Landkreis Rostock) informiert. Ein Zeuge meldete, dass ein Sattelzug auf der B105 in Richtung BAB19 in Schlangenlinien fuhr. Die Polizei konnte den LKW schließlich auf der BAB19 in Richtung Berlin lokalisieren und über die Abfahrt Kessin auf der L39 anhalten. Als der Fahrer kontrolliert werden sollte, startete er den LKW erneut, umfuhr die Einsatzfahrzeuge und flüchtete zunächst in Richtung Waldeck auf der L39. Bei der Autobahnbrücke der BAB20 zwischen Waldeck und Dummerstorf konnte die Polizei den LKW schließlich stoppen und den Fahrer festnehmen. Es handelte sich um einen 24-jährigen polnischen Staatsbürger, der bei einem Drogentest positiv getestet wurde und keine gültige Fahrerlaubnis besaß.
Im Laufe der weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Sattelzugmaschine zusammen mit einer weiteren Zugmaschine anscheinend kurz zuvor aus einem Lager in Bentwisch gestohlen wurde. Der Wert jeder Sattelzugmaschine wird auf etwa 110.000EUR geschätzt. Vom zweiten Fahrzeug und Fahrer fehlt bisher jede Spur. Gegen den 24-jährigen polnischen Verdächtigen wurde gestern Nachmittag ein Haftbefehl vom Amtsgericht Rostock erlassen. Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock führt nun die weiteren Ermittlungen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle registriert, von denen 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer, 1101 Frauen und 647 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 8223, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Im Jahr 2022 gab es insgesamt 53.500 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, was 1.233 Unfällen entspricht. 288 Unfälle, also 0,54%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 87,97%, waren übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 47.066 Fällen. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle, was 58,28% aller Unfälle ausmacht. Außerorts, aber ohne Autobahnen, gab es 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








