Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Kind in Schwerin von PKW angefahren

Ein 7-jähriger Junge wurde von einem PKW angefahren, als der Fahrer die rote Ampel missachtete. Der Junge wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, während der Fahrer unter dem Einfluss von THC stand.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Gestern Nachmittag ereignete sich an einem Fußgängerüberweg in der Wittenburger Straße in Schwerin ein Verkehrsunfall, an dem ein PKW und ein Kind beteiligt waren. Laut mehreren Zeugen hatte der slowakische Fahrer des Skoda zuvor das für ihn rote Ampellicht missachtet.

Nach den Erkenntnissen der Verkehrsunfallaufnahme war der 7-jährige Junge kurz nach 16 Uhr auf dem Heimweg, als er zusammen mit anderen Kindern an einer grünen Ampel die Wittenburger Straße von der Friedensstraße aus überquerte. Der 29-jährige Autofahrer soll laut Zeugenaussagen mit hoher Geschwindigkeit von derselben Seite kommend nach rechts in die Wittenburger Straße abgebogen sein, wo es sofort zum Zusammenstoß mit dem Jungen kam. Der 7-Jährige wurde dann aufgrund einer Kopfplatzwunde, mehrerer Prellungen und des Verdachts auf ein Schädel-Hirn-Trauma zur weiteren medizinischen Versorgung ins Helios Klinikum Schwerin gebracht. Über mögliche Sachschäden liegen derzeit keine Informationen vor.

Ein positiver Drogenvortest ergab den Verdacht, dass der Slowake das Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln (hier: THC) gefahren haben könnte. Die Kriminalpolizei Schwerin ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24