Kinder zwischen 10 und 13 Jahren wurden von einer Gruppe erpresst, die Münzen und eine Taschenlampe erbeutete. Die Tat ereignete sich um 16.30 Uhr.
Kindesraub in Neubrandenburg

Neubrandenburg (ost)
Gestern Nachmittag spielten Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren in Neubrandenburg in der Nähe des Geländes „An der Hochstraße“ gegenüber der Disco. Plötzlich tauchte eine Gruppe von mindestens vier männlichen und drei weiblichen Kindern und Jugendlichen auf, von denen drei Jungen die spielenden Kinder unter Androhung von Schlägen um Geld gebeten haben sollen. Die geforderten Geldbeträge sowie eine Taschenlampe wurden von den drei Verdächtigen erbeutet, danach verließ die gesamte Gruppe den Ort.
Das räuberische Erpressungsdelikt ereignete sich um 16.30 Uhr.
Zwei Verdächtige sollen junge Ukrainer im Alter von 13 bis 15 Jahren sein. Der eine soll lange, lockige blonde Haare haben, etwa 1,70 Meter groß sein und einen roten Pullover sowie eine Baggy-Jeans getragen haben. Der andere soll etwa 1,60 Meter groß sein und soll einen weißen Pullover und eine lange Jogginghose getragen haben. Der dritte Verdächtige wird als südländischer Phänotyp beschrieben, mit schwarzen Haaren, die als „Buzz Cut“ geschnitten waren (also oben etwas längere Haare und rundherum an den Seiten und hinten alles kurz rasiert). Er soll etwa 1,55 Meter groß sein und wird auf 14 bis 16 Jahre alt geschätzt.
Personen, die Informationen über die Tat selbst haben oder Angaben zu den gesuchten Verdächtigen machen können, werden gebeten, sich an die Polizei Neubrandenburg unter 0395 / 5582 5224 oder an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu wenden.
Die Kriminalpolizei Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 484. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 475 auf 600, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 436 auf 556 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 39 auf 44 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 113 auf 189. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12.625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt








