Die Polizei ermittelt nach zwei Raubstraftaten und bittet um Zeugenhinweise. Deutsche Staatsangehörige wurden angegriffen und beraubt.
Königs Wusterhausen: Raubstraftaten in Schwerin

Schwerin (ost)
Nach zwei Überfällen gestern Morgen im Stadtgebiet von Schwerin hat das Kriminalkommissariat die Untersuchungen aufgenommen und bittet um Unterstützung von der Bevölkerung.
Nach bisherigen Informationen wurden um 06:20 Uhr zwei Männer im Alter von 33 und 37 Jahren im Waldgebiet zwischen Hamburger Allee und Mueßer Straße von drei bisher unbekannten Verdächtigen angesprochen und zur Herausgabe von Wertsachen aufgefordert. Um ihre Forderung zu unterstreichen, griffen die Täter den 37-jährigen Geschädigten aus Königs Wusterhausen an und verletzten ihn leicht. Danach ließen die Verdächtigen von den Männern ab und flüchteten ohne Beute in Richtung des angrenzenden Waldgebiets. Zwei der drei Täter waren maskiert.
Circa anderthalb Stunden später, gegen 07:50 Uhr, ereignete sich im Schlossgarten im Bereich Schleifenmühlenweg/Lennéstraße ein weiterer Überfall. Dort wurde ein 17-jähriger Schweriner von zwei unbekannten, maskierten Männern unter Gewaltandrohung zur Herausgabe von Wertsachen aufgefordert. Nachdem die Täter das Portemonnaie des Jugendlichen erbeutet hatten, flüchteten sie in Richtung Platz der Jugend.
In beiden Fällen wurden Strafanzeigen erstattet und Untersuchungen eingeleitet. Mögliche Zusammenhänge werden geprüft. Die drei Geschädigten besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu den Vorfällen oder möglichen Verdächtigen haben, sich bei der Polizei in Schwerin unter der Telefonnummer 0385/5180-2224, per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 23 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht der Anzahl der registrierten Fälle im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








