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Kollision an beschranktem Bahnübergang in Bansin

Gestern Abend kollidierten Usedomer Bäderbahn und PKW. Fahrer übersah Signallicht, es entstand Sachschaden, keine Zugausfälle. Der Fahrer wird zur Verantwortung gezogen.

Foto: unsplash

Bansin / Insel Usedom (ost)

Gestern Abend um 23:25 Uhr gab es einen Zusammenstoß zwischen der Usedomer Bäderbahn und einem Auto am geschützten Bahnübergang in Bansin. Dabei hat das Triebfahrzeug der UBB, das vom Bahnhof Bansin kam, das Auto seitlich berührt.

Ein 59-jähriger deutscher Staatsbürger übersah als Fahrer eines Cabriolets das rote Signallicht der Schrankenanlage. Als er das Signallicht bemerkte, senkte sich bereits die Schranke und schloss zwischen der Frontscheibe und dem Fahrersitz, sodass ein Zurücksetzen des Autos nicht mehr möglich war. Der Fahrer stieg aus und versuchte, den Triebfahrzeugführer der herannahenden UBB auf die Situation aufmerksam zu machen. Dies gelang nicht, so dass die UBB das Auto leicht an der Vorderfront berührte und dabei das Kennzeichen abriss. Die Höhe des Schadens an der UBB wurde noch nicht festgelegt.

Die Streckensperrung, die um 23:35 Uhr vom Fahrdienstleiter der UBB veranlasst wurde, wurde um 00:35 Uhr aufgehoben. Es kam weder zu Zugverspätungen noch zu Zugausfällen.

Der 59-jährige wird sich nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr verantworten müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 334 Unfälle, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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