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Krebsförden: 21-Jährige aus Schwerin in Untersuchungshaft

Eine 21-jährige Deutsche wurde nach einem Angriff in einem Imbisswagen vorläufig festgenommen. Der Vorfall ereignete sich gegen 17:00 Uhr in Schwerin.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Am Dienstagnachmittag wurde eine 21-jährige deutsche Staatsbürgerin aus Schwerin vorübergehend in Gewahrsam genommen, nachdem sie einen Verkäufer in einem Imbisswagen im Schweriner Stadtteil Krebsförden angegriffen und dann Waren gestohlen haben soll.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 17:00 Uhr in der Karl-Kleinschmidt-Straße. Die 21-jährige Frau soll sich offenbar unbefugten Zugang zu dem Imbisswagen verschafft haben, indem sie eine offene Tür benutzte. Als der 43-jährige Verkäufer sie aufforderte, den Verkaufsraum zu verlassen, soll die Verdächtige dieser Aufforderung nicht nachgekommen sein. Stattdessen soll sie dem Mann gedroht haben. Sie soll zeitweise eine Fleischgabel aus dem Imbiss genommen und den Verkäufer damit bedroht haben.

Später soll die Verdächtige ein Fleischstück im Wert von etwa 10 Euro gestohlen und sich dann vom Tatort entfernt haben.

Im Rahmen weiterer polizeilicher Maßnahmen konnten Polizisten die 21-Jährige kurz darauf finden. Im Eingangsbereich eines Wohnhauses fanden die Einsatzkräfte außerdem Reste des gestohlenen Imbisses. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,04 Promille.

Die Verdächtige wurde vorübergehend festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin erließ das Amtsgericht Schwerin Haftbefehl gegen die 21-jährige Deutsche und ordnete die Untersuchungshaft an.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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