Die Polizei sucht Zeugen für einen Vorfall, bei dem ein 46-jähriger Mann mit 1,51 Promille auf der B106 unterwegs war.
Krebsförden: Trunkenheitsfahrt auf Schweriner Umgehungsstraße

Schwerin (ost)
Am gestrigen Nachmittag hat die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Straßenverkehr und Angriffe auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise im Zusammenhang mit der vermuteten Trunkenheitsfahrt.
Um 17:35 Uhr erhielt die Polizei einen Tipp über einen möglicherweise betrunkenen Fahrer. Ein 46-jähriger Mann soll mit einem silbernen BMW auf der B106, der Umgehungsstraße Schwerins, von Neumühle/Görries in Richtung Krebsförden gefahren sein. Der Fahrer wurde wegen unsicherer Fahrweise gemeldet. Die Polizei konnte den Verdächtigen kurz darauf an seiner Wohnadresse finden.
Während der folgenden polizeilichen Maßnahmen kam es zuerst zu Widerstandshandlungen, die dann zu körperlichen Angriffen des 46-Jährigen gegen die Beamten eskalierten. Ein 70-jähriges Familienmitglied verstärkte die Angriffe auf die Einsatzkräfte, woraufhin ein Beamter einen Teleskopschlagstock einsetzte. Drei Polizeibeamte, darunter zwei Beamtinnen, wurden verletzt und mussten ärztlich behandelt werden. Sie konnten danach ihren Dienst fortsetzen. Informationen über mögliche Verletzungen der 46- und 70-jährigen Männer liegen derzeit nicht vor, da sie vorübergehend medizinische Hilfe vor Ort abgelehnt haben.
Bei dem 46-jährigen Verdächtigen wurde ein Atemalkoholwert von 1,51 Promille festgestellt.
Die Polizei bittet nun Verkehrsteilnehmer, die am Mittwoch um 17:35 Uhr die Fahrweise des Fahrers des silbernen BMW auf der B106 beobachtet haben oder Informationen zum Fahrer oder Fahrzeug haben, sich zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0385/5180-2224 oder per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de entgegengenommen.
Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 Unfälle auf Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 334, was 0,6% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








