Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Kritzmow: Polizei ermittelt nach Verkehrsunfall bei Klein Schwaß

Ein 64-jähriger Deutscher verunfallte bei Klein Schwaß und erlitt schwere Verletzungen. Der Promillewert des Fahrers betrug 2,11.

Foto: Depositphotos

Kritzmow/Landkreis Rostock (ost)

Gestern Abend hatte ein 64-jähriger Deutscher einen Unfall mit seinem Auto bei Klein Schwaß in der Gemeinde Kritzmow (Landkreis Rostock) und erlitt schwere Verletzungen.

Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr der 64-Jährige gegen 21 Uhr die Wilsener Straße in Klein Schwaß in Richtung Wilsen. Etwa 20 Meter nach dem Ortsausgang kam sein VW nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls kippte das Auto auf die Fahrerseite, wodurch der Fahrer nicht selbst aus dem Wagen herauskommen konnte.

Der 64-Jährige schaffte es, Verwandte zu benachrichtigen, die sofort die Rettungskräfte alarmierten. Feuerwehrleute der umliegenden Feuerwehren Klein Schwaß, Kritzmow und Stäbelow befreiten schließlich den Mann aus dem Auto. Der Verletzte wurde dann mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus in Rostock gebracht.

Im Auto wurden vor Ort verschiedene Alkoholika gefunden. Daraufhin wurde im Krankenhaus ein Atemalkoholtest bei dem 64-Jährigen durchgeführt – dieser ergab einen Promillewert von 2,11. Anschließend wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt.

Das Auto war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Auch der Baum wurde erheblich beschädigt. Insgesamt schätzt die Polizei den entstandenen Sachschaden auf etwa 20.000 Euro.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge des Konsums alkoholischer Getränke aufgenommen. Außerdem wurde die zuständige Fahrerlaubnisbehörde über den Vorfall informiert.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 334 Unfälle, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24