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Kröpelin (Landkreis Rostock): Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Ein 46-jähriger Motorradfahrer wurde bei einem Vorfahrtfehler auf der L11 schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Foto: Depositphotos

Kröpelin (Landkreis Rostock) (ost)

Am Freitagnachmittag ereignete sich auf der L11 in der Gemeinde Kröpelin ein schwerer Verkehrsunfall aufgrund eines Vorfahrtfehlers.

Ein 46-jähriger Motorradfahrer fuhr gegen 16:20 Uhr auf der L11 von Kröpelin kommend in Richtung Gerdshagen. Eine 24-jährige Fahrerin eines VW bog plötzlich auf Höhe von Altenhagen Ausbau von einer Nebenstraße aus Richtung Alt Karin bzw. von rechts kommend auf die L11 ab, um in Richtung Kröpelin weiterzufahren. Dabei übersah sie den entgegenkommenden Motorradfahrer, woraufhin es zu einer Kollision kam und der Fahrer zu Boden stürzte. Der 46-Jährige wurde schwer verletzt und musste ebenso wie die leicht verletzte Unfallverursacherin in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Sowohl das Motorrad (Ducati) als auch der PKW wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 EUR geschätzt. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde die DEKRA im Auftrag der Staatsanwaltschaft hinzugezogen. Die Feuerwehr musste die Fahrbahn reinigen und aufräumen, da Betriebsstoffe auf die Straße ausgelaufen waren.

Die L11 war vorübergehend für etwa eine Stunde vollständig gesperrt und danach für eine weitere Stunde halbseitig befahrbar. Gegen 19:00 Uhr konnte die Straße wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die meisten Unfälle (88,42%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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