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Kröpelin: Verkehrsunfälle mit Personenschaden in Rostock

Mehrere Unfälle mit Verletzten auf Autobahnen und Landstraßen im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Innerhalb des Polizeipräsidiums Rostock wurden am 07.06.2026 zwischen 16:50 Uhr und 17:00 Uhr mehrere Verkehrsunfälle mit Personenschaden gemeldet.

Aufgrund des starken Regens ereignete sich auf der A14 bei Leezen ein Alleinunfall mit einem PKW, der von 3 Insassen besetzt war. Offenbar verlor der 46-jährige Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Betonwand. Der PKW überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stehen. Alle Insassen konnten das Auto eigenständig verlassen und wurden zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt.

Auf der A20 zwischen den Anschlussstellen Schönberg und Grevesmühlen kam es aufgrund von Aquaplaning zu einem Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Bei dem Unfall wurde eine Person leicht verletzt, konnte jedoch nach einer medizinischen Untersuchung vor Ort die Fahrt fortsetzen. Ein Fahrzeug wurde abgeschleppt, das andere wurde unter polizeilicher Begleitung von der Autobahn geführt. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

In Börzow, im Bereich des Polizeireviers Grevesmühlen, wurde gegen 17:15 Uhr ein PKW im Graben gemeldet. Vor Ort wurde der schwer verletzte Fahrer angetroffen, der offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,17 Promille. Die Bergung des Fahrzeugs wurde vom Eigentümer, der nicht der Fahrer war, selbst organisiert. Der Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt. Der Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht.

Um 16:55 Uhr kam es auf der B105 zwischen Reddelich und Kröpelin zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Der 23-jährige Fahrer eines BMW versuchte trotz starken Regens auf einer Geraden zu überholen. Dabei kollidierte er mit insgesamt drei entgegenkommenden Fahrzeugen. Die Straße war für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt. Insgesamt wurden sieben Personen leicht verletzt. Alle Verletzten wurden in die Uni-Klinik und Südstadt-Klinik Rostock gebracht. Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Der Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Gegen den Verursacher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Kristin Hartfil

Polizeihauptkommissarin Polizeiführerin vom Dienst Polizeipräsidium Rostock

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.228, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 334, was 0,6% der Gesamtunfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 (4,17%) und auf Autobahnen 437 (0,79%). 57 Menschen verloren ihr Leben, 1.105 wurden schwer verletzt und 5.095 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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