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Kröslin: Verkehrsunfälle in Wolgast

In den letzten 24 Stunden ereigneten sich in Wolgast zwei Unfälle mit Verletzten. Der Sachschaden beträgt insgesamt 21.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Wolgast (ost)

In den letzten 24 Stunden ereigneten sich zwei Unfälle mit Verletzten im Stadtgebiet von Wolgast.

Gestern, am 28. Mai 2026, gab es gegen 15:05 Uhr einen Verkehrsunfall auf der Netzebander Straße. Ein 57-jähriger Pole fuhr mit seinem Lieferwagen auf der Netzebander Straße von Wolgast in Richtung Kröslin. Zur gleichen Zeit fuhr eine 37-jährige Deutsche mit ihrem Auto in entgegengesetzter Richtung auf der Netzebander Straße.

Der 57-Jährige war an der Biogasanlage zu weit in der Mitte der schmalen Straße gefahren, was zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge führte.

Bei dem Unfall wurden der 57-jährige Fahrer, die 37-jährige Fahrerin und die 10-jährige deutsche Beifahrerin der 37-Jährigen leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren danach nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 12.000 Euro.

Heute Morgen, am 29. Mai 2026, ereignete sich dann gegen 06:15 Uhr ein weiterer Verkehrsunfall. Dieses Mal stießen zwei Fahrzeuge auf der Chausseestraße zusammen.

Ein 49-jähriger Lieferwagenfahrer fuhr auf der Chausseestraße in Richtung Insel Usedom. An der Kreuzung zur Hufelandstraße musste er aufgrund einer roten Ampel anhalten. Die 31-jährige Autofahrerin hinter ihm übersah dies aus bisher unbekannten Gründen und fuhr auf den Lieferwagen auf. Dabei verletzte sie sich leicht.

Das Auto war danach nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 9.000 Euro. Beide Fahrer sind deutsche Staatsangehörige.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die meisten Unfälle (88,42%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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