Ein Radfahrer wurde bei einem Unfall zwischen einem Pkw und einem Fahrrad schwer verletzt und musste ins Krankenhaus geflogen werden.
Krummin: Verkehrsunfall auf der B 111 bei Mahlzow mit schwerverletztem Radfahrer

Wolgast (ost)
Früh am heutigen Morgen (11.07.2024) gegen 07:55 Uhr ereignete sich auf der B 111 in Mahlzow, in der Nähe der Tankstelle, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Radfahrer, bei dem der Radfahrer schwer verletzt wurde.
Der 66-jährige Fahrer eines Honda-Autos, der 47-jährige Fahrer eines VW-Autos und der 38-jährige Radfahrer fuhren alle auf der B 111 in Richtung Wolgast, von der Insel kommend. Im Ortsteil Mahlzow reduzierten beide Autofahrer nicht ihre Geschwindigkeit und fuhren mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit (über 100 km/h innerorts) weiter. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt hier 60 km/h. Möglicherweise aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit übersah der 66-jährige Fahrer des Honda-Autos den 38-jährigen Radfahrer und stieß mit ihm zusammen. Der 38-Jährige wurde durch den Aufprall von seinem Fahrrad geschleudert und landete mehrere Meter entfernt im Grünstreifen auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum nach Greifswald geflogen werden musste. Die Fahrerlaubnis des 66-Jährigen wurde eingezogen. Auch die DEKRA wurde informiert. Sowohl am Fahrrad (Totalschaden) als auch am Honda-Auto entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.
Die B 111 blieb fast drei Stunden lang wegen der Unfallaufnahme und Bergung voll gesperrt. Aufgrund des erheblichen Staus erfolgte eine Umleitung über die Ortschaften Krummin und Neeberg sowie über die Zecheriner Brücke.
Die Polizei hat die Ermittlungen gemäß §315d StGB (Teilnahme als Kraftfahrzeugführer an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen) aufgenommen.
Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 53.500 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% der Gesamtzahl aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97% der Gesamtanzahl, also 47.066 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








