Der Fahrer eines Audi versucht, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Ermittlungen gegen den 54-jährigen Tatverdächtigen eingeleitet.
Kühlungsborn: Flucht vor Polizeikontrolle

Kühlungsborn/Rerik (Landkreis Rostock) (ost)
Am Morgen des 25.03.2026 versuchte der Fahrer eines Audi, einer Verkehrskontrolle durch Polizeibeamte des Polizeireviers Bad Doberan zu entkommen. Die Kriminalpolizei hat mit den Ermittlungen begonnen.
Um 09:40 Uhr fiel den Polizisten das Fahrzeug auf, als es auf der Landesstraße 12 in Kühlungsborn in Richtung Rerik fuhr. Aufgrund früherer polizeilicher Einsätze war bekannt, dass der 54-jährige deutsche Fahrer aus der Gegend keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
An der Straße Zur Asbeck planten die Polizisten, das Fahrzeug zu kontrollieren. Der Fahrer beschleunigte jedoch sofort und entkam der Kontrolle. Während des Vorfalls versuchte der Verdächtige, durch erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen der polizeilichen Maßnahme zu entkommen. Dabei wurden Geschwindigkeiten von über 180 km/h erreicht. Aufgrund der Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, einschließlich Radfahrer und Fußgänger, reduzierten die Polizisten ihre Geschwindigkeit mehrmals.
In Rerik gelang es den Beamten schließlich, das Fahrzeug zu lokalisieren und die Fahrt zu stoppen. Es wurden keine Personen während des Einsatzes verletzt.
Gegen den 54-jährigen deutschen Verdächtigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie grob verkehrswidriger und rücksichtsloser Fahrweise eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 Unfälle auf Personenschäden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 334, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Tote, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








