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Kühlungsborn: Tierschutzgesetz-Verstoß Ermittlungen

Die Kriminalpolizei untersucht einen Vorfall am Ostseestrand, bei dem eine Ente durch Steinwürfe verletzt und später verendete. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Foto: Depositphotos

Kühlungsborn / Landkreis Rostock (ost)

Die Polizei führt Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz durch. Der Vorfall ereignete sich am 28. Juli 2026 am Ostseestrand in Kühlungsborn, bei dem eine Ente nach bisherigen Erkenntnissen durch Steinwürfe verletzt wurde und später verendete.

Es wird angenommen, dass das Tier gegen 18:00 Uhr durch das Verhalten mehrerer Kinder verletzt wurde und später starb. Die Polizei erhielt am 30. Juli 2026 Kenntnis von dem Vorfall durch eine Onlineanzeige und leitete daraufhin sofort Ermittlungen ein.

Im Zuge der Untersuchungen werden Zeugenaussagen und vorhandenes Bildmaterial analysiert. Personen, die in Verbindung mit dem Vorfall stehen, haben sich freiwillig bei der Polizei gemeldet und ihre Sicht der Dinge geschildert. Diese Informationen werden zusammen mit allen anderen Erkenntnissen sorgfältig überprüft.

Es wird darauf hingewiesen, dass die in den sozialen Medien verbreiteten Darstellungen derzeit nicht bestätigt werden können. Eine genaue Bewertung des Sachverhalts ist erst nach Abschluss der Ermittlungen möglich.

Daher bittet die Polizei darum, Spekulationen sowie eine Vorverurteilung möglicher Beteiligter zu unterlassen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und bisher noch nicht mit der Polizei gesprochen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Doberan unter der Telefonnummer 038203 / 560-224 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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