Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Kummerow: Streit im Kiosk eskaliert

Ein betrunkener Gast beleidigte eine Verkäuferin und drohte, den Kiosk anzuzünden. Die Polizei stoppte ihn auf einem Boot auf dem Kummerower See.

Foto: unsplash

Malchin (LK MSE) (ost)

Am 25.05.2026, gegen 17:30 Uhr, wurde der Polizei Malchin gemeldet, dass es in einem Kiosk in Kummerow zu Auseinandersetzungen zwischen dem Personal vor Ort und einem Gast kommen sollte. Bei der Ankunft stellte sich heraus, dass der 39-jährige Gast, der betrunken war, mit dem Service unzufrieden war und die 51-jährige Verkäuferin beleidigte. Die Verkäuferin verwies auf den 56-jährigen Besitzer des Kiosks, den der Beschuldigte daraufhin anrief. Er drohte damit, den Kiosk anzuzünden, wenn seine Forderungen nicht erfüllt würden. Da die Drohung keine Wirkung zeigte, kaufte der 39-Jährige etwas anderes und verließ den Kiosk in Richtung des Bootsstegs. Die Beamten des Malchiner Reviers entdeckten den Beschuldigten zusammen mit zwei weiteren Personen in einem Boot auf dem Kummerower See, das in Richtung Salem fuhr. An der Hafenanlage in Salem wartete bereits eine weitere Streifenwagenbesatzung auf sie. Als die Insassen des Bootes den Streifenwagen sahen, winkten sie, drehten um und fuhren zurück nach Kummerow. Die Wasserschutzpolizei kam hinzu und begleitete das Boot kurz darauf zum Hafen Salem. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Begleiter des Beschuldigten zwei polizeibekannte Personen waren. Der 30-jährige Bootsführer war ebenfalls betrunken und gab den Konsum von Alkohol zu, weshalb die Wasserschutzpolizei wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Der 39-jährige Beschuldigte muss sich wegen Beleidigung und Bedrohung verantworten. Alle Beteiligten besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen, was 88,42% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24