Drei Verkehrsunfälle im Landkreis Güstrow, zwei Verletzte und hohe Promillewerte bei den Fahrzeugführern.
Landkreis Güstrow: Alkoholisierte Fahrzeugführer verursachen drei Verkehrsunfälle

LK Güstrow (ost)
Bei drei Autounfällen gestern im Landkreis Güstrow wurden zwei Fahrer leicht verletzt. In allen Fällen wurden die Führerscheine der Betroffenen eingezogen.
Schon um 09:55 Uhr verlor ein 45-jähriger Fahrer auf der L122 zwischen Kröpelin und Boldenshagen die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen einen Baum. Der 45-Jährige wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab 0,8 Promille.
Um 21:00 Uhr kam ein 47-jähriger Mann auf der L12 bei Nienhagen von der Straße ab und landete im Graben. Der Fahrer blieb unverletzt. Ein Atemalkoholtest zeigte jedoch 1,55 Promille an.
Um 23:40 Uhr stürzte ein 34-jähriger Mopedfahrer ohne Helm und betrunken auf der L23 in Behren-Lübchin. Er erlitt eine Kopfverletzung und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Rettungskräfte bemerkten starken Alkoholgeruch. Aufgrund seines Zustands konnte der Mann keinen Atemalkoholtest machen.
Allen Fahrern wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Alkoholeinfluss im Straßenverkehr eingeleitet. Außerdem wurden ihre Führerscheine eingezogen. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 28.000 Euro geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle aufgezeichnet, wovon 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, davon waren 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon sind 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 334 Fälle, was 0,6% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








