Ein 51-jähriger Mann verursachte unter Alkoholeinfluss zwei Unfälle, flüchtete vom Unfallort und hatte sein Kind im Fahrzeug.
Landkreis Ludwigslust-Parchim: Alkoholisierter Autofahrer verursacht zwei Unfälle und flüchtet

Schwerin (ost)
Ein 51-jähriger Fahrer wird wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und der Fahrerflucht angeklagt. Am Samstag verursachte der Mann anscheinend unter Alkoholeinfluss zwei Verkehrsunfälle und verließ dann unerlaubt den Unfallort.
Der 51-jährige Deutsche aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim fuhr laut bisherigen Informationen mit seinem BMW auf einem Parkplatz in der Grünen Straße. Beim Ausparken kollidierte er angeblich mit einem geparkten Transporter. Ohne den Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen, fuhr der Mann weiter.
Zeugen bemerkten den Fahrer auf der Ludwigsluster Chaussee, da er angeblich in Schlangenlinien fuhr. Später fuhr er mit seinem BMW an der Abzweigung zur Crivitzer Chaussee gegen ein Verkehrsschild. Auch hier verließ der Fahrer den Unfallort um 20:20 Uhr.
Die Zeugen entdeckten das Fahrzeug kurz darauf in der Friedrich-Engels-Straße in Schwerin und informierten sofort die Polizei. Die Beamten trafen den 51-Jährigen vor Ort an und führten eine Atemalkoholkontrolle durch, die einen Wert von 1,89 Promille ergab. Der Gesamtschaden wird auf 2.000EUR geschätzt.
Während der Fahrt befand sich angeblich auch die siebenjährige Tochter des Mannes im Fahrzeug. Aus diesem Grund wurde das zuständige Jugendamt über den Vorfall informiert.
Eine Blutprobe wurde angeordnet und durchgeführt. Die Polizei sicherte auch den Führerschein und die Fahrzeugschlüssel des 51-jährigen Deutschen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








