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Landkreis Ludwigslust-Parchim: Einbrüche in Stralendorf

Am ersten Weihnachtsfeiertag ereigneten sich in Stralendorf zwei Wohnungseinbrüche. Unbekannte Täter durchsuchten gewaltsam zwei Wohnhäuser und entwendeten Bargeld.

Foto: Depositphotos

Parchim/Stralendorf (ost)

Am 25. Dezember, dem ersten Weihnachtsfeiertag, ereigneten sich in Stralendorf (LK Ludwigslust-Parchim) zwei Wohnungseinbrüche.

Zwischen 16:40 Uhr und 20:00 Uhr drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam in ein Wohnhaus in der Pappelweg ein. Während die Bewohner abwesend waren, wurden die Räume durchsucht. Informationen über den Diebstahlschaden liegen derzeit nicht vor.

Während die Polizei noch am ersten Tatort ermittelte, wurde ein weiterer Hausbesitzer gemeldet, bei dem ebenfalls in sein Einfamilienhaus eingebrochen wurde. Dieses befindet sich in unmittelbarer Nähe, in der Oberen Bergstraße. Zwischen 18:30 Uhr und 00:25 Uhr nutzten die unbekannten Täter offenbar die Abwesenheit der Bewohner, um gewaltsam in das Haus einzudringen. Auch in diesem Haus durchsuchten die Täter verschiedene Räume und Möbel. In diesem Fall wurde hauptsächlich Bargeld gestohlen.

Der Kriminaldauerdienst der Polizei wurde zur Spurensicherung und Tatortarbeit in beiden Wohnhäusern eingesetzt.

Zeugen, die während der Tatzeit im Bereich des Tatortes Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise nimmt die Polizei in Parchim unter der Rufnummer 03871 – 6000, die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, wovon 218 gelöst wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, darunter 190 Männer, 26 Frauen und 30 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 890, wobei jedoch nur 213 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, darunter 193 Männer, 38 Frauen und 42 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24