Ein ausgebüxter Bulle in Crivitz konnte nicht eingefangen werden und stellte eine erhebliche Gefahr dar. Ein befugter Notschlachter erlegte das Tier fachgerecht gegen 22:00 Uhr.
Landkreis Ludwigslust-Parchim: Freilaufender Bulle in Crivitz, musste zum Schutz der Allgemeinheit erlegt werden

Crivitz (ost)
Ein entlaufener Stier konnte am Samstagabend in und um Crivitz nicht eingefangen werden und musste aus Sicherheitsgründen getötet werden. Erste Berichte von Zeugen um 19:30 Uhr meldeten ein freilaufendes Rind auf der B321 in der Nähe der Abzweigung zur B392, das dann in die Parchimer Straße in Crivitz floh. Der Stier lief daraufhin durch die Crivitzer Neustadt, in einen Kleingarten und durch mehrere angrenzende Straßen. Trotz Bemühungen des Tierhalters und der Polizei war es aufgrund des aufgeregten Zustands des Tieres nicht möglich, es einzufangen. Das Veterinäramt des Landkreises Ludwigslust-Parchim bestätigte, dass eine Betäubung des unberechenbaren Bullen keine geeignete Lösung war, daher wurde ein befugter Schlachter gerufen. Gegen 22:00 Uhr gelang es ihm, das Tier mit einem gezielten Schuss sicher zu erlegen und die Gefahr für die Allgemeinheit abzuwenden. Eine weitere entlaufene Kuh wurde vom Tierhalter wieder eingefangen. Der Halter gab an, dass das unerlaubte Öffnen des Gatters zum Ausbruch der Tiere geführt hatte.
Quelle: Presseportal








