Am Wochenende wurden mehrere Autoinsassen bei Wildunfällen im Landkreis Ludwigslust-Parchim verletzt. Die Polizei warnt Kraftfahrer vor erhöhtem Wildunfallrisiko in bewaldeten Gebieten und bei Dunkelheit.
Landkreis Ludwigslust-Parchim: Verletzte bei Zusammenstößen mit Wild

Ludwigslust-Parchim (ost)
Am Wochenende wurden bei Verkehrsunfällen im Landkreis Ludwigslust-Parchim drei Insassen von Autos verletzt, einer davon schwer. Früh am Montagmorgen kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Reh auf der Landesstraße 16 zwischen Parchim und Darze. Der 58-jährige Fahrer des Autos wurde schwer verletzt. Der Schwerverletzte wurde dann mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Das betroffene Reh starb am Unfallort, und am Auto entstand Sachschaden.
Schon am frühen Sonntagmorgen ereignete sich auf der BAB 24 zwischen Wittenburg und Zarrentin ein Wildunfall, bei dem ein 26-jähriger Autofahrer und sein zwei Jahre jüngerer Beifahrer jeweils leicht verletzt wurden. Das Auto kollidierte in der Dunkelheit mit einem Reh auf der Fahrbahn. Nach dem Aufprall verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Auto und kam von der Straße ab. Das Unfallfahrzeug kam auf einem angrenzenden Feld zum Stillstand. Beide Insassen wurden zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Am Unfallauto entstand erheblicher Sachschaden.
Zusätzlich registrierte die Polizei allein am Montagmorgen zwischen 01:30 Uhr und 06:30 Uhr insgesamt 6 Wildunfälle auf den Straßen des Landkreises. Angesichts dieser Entwicklung empfiehlt die Polizei dringend eine angepasste und vorausschauende Fahrweise für Autofahrer. Besonders auf bewaldeten Abschnitten und Straßen, die mit Wildwarnschildern gekennzeichnet sind, sollte besonders vorsichtig gefahren werden. Das Risiko von Wildunfällen ist in den täglichen Dämmerungsphasen und in der Dunkelheit am höchsten.
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Polizeiinspektion Ludwigslust
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistiken für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigen insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, was 1.233 Unfällen entspricht. 288 Unfälle, also 0,54%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97%, also 47.066 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








