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Landkreis MSE: Gefahr durch WhatsApp-Gruppen

Eltern sollten Handys kontrollieren und mit Kindern sprechen, um Bedrohungen zu verhindern. Polizei ermittelt in konkretem Fall aus Müritzregion.

Foto: unsplash

Landkreis MSE (ost)

Bitte kontrollieren Sie die Mobiltelefone Ihrer Kinder, liebe Eltern! Aktuell werden Kinder über WhatsApp in Gruppen hinzugefügt, in denen sie gezielt bedroht werden, teilweise sogar mit dem Tod. Dies führt zu Angst und Verunsicherung bei den Kindern. Auch die Verbreitung anderer schädlicher oder strafbarer Inhalte ist derzeit nicht ausgeschlossen.

Ein konkreter Fall aus der Müritzregion wurde der Polizei gemeldet. Es wird jedoch vermutet, dass die tatsächliche Anzahl höher ist und solche Vorfälle im gesamten Landkreis vorkommen können. Es werden auch Klassenchats genutzt, um die Gruppe zu verbreiten.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Eltern von Schülern – auch von Grundschülern – sollten unbedingt die Handys ihrer Kinder überprüfen. Dies sollte regelmäßig erfolgen, da verschiedene solcher Vorfälle immer wieder auftreten. Es ist wichtig zu überprüfen, ob die eigenen Kinder möglicherweise solchen Gruppen hinzugefügt wurden. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie einen Screenshot der Chats machen und die Gruppe sofort verlassen.

Zusätzlich sollten Eltern in den WhatsApp-Einstellungen sicherstellen, dass ihre Kinder nur mit Bestätigung einer Gruppen beitreten können. Es ist ratsam, auch präventiv ein klärendes und beruhigendes Gespräch mit den Kindern zu führen. Betroffene sollten unbedingt Anzeige erstatten.

Nicht zu vergessen: WhatsApp hat aus gutem Grund ein Mindestalter von 13 Jahren für die Nutzung festgelegt, gemäß den eigenen Richtlinien!

Quelle: Presseportal

nf24