Ein Wal wurde in einem Netz gesichtet und erfolgreich befreit. Möglicherweise derselbe Wal wie zuvor in Wismar.
Landkreis Nordwestmecklenburg: Walsichtung an der Ostseeküste vor Steinbeck

Steinbeck/ LK NWM (ost)
Östlich von Steinbeck, in Nordwestmecklenburg, wurde am 10.03.2026 gegen 14:30 Uhr ein Wal von einer Passantin gesichtet. Ein Streifenwagen der Wasserschutzpolizei Wismar und das Küstenstreifenboot „Hoben“ wurden eingesetzt. Die Beamten vor Ort entdeckten einen etwa 10 Meter langen Wal, der in einem Netz gefangen war. Ein Fischer bemerkte, dass der Wal sich in seinem Netz verheddert hatte und zog es entsprechend ein. Dabei wurde das Netz durchtrennt und der Wal konnte sich in Richtung Meer bewegen. Es gab keine Strandung.
Das Küstenstreifenboot „Hoben“ begleitete den Wal mit angemessenem Abstand etwa 35 Minuten in Richtung Meer. Es war zu beobachten, wie der Wal schnell schwamm und längere Zeit tauchte. Es war jedoch eine Leine um den Körper des Wals verheddert.
Dies lässt die Vermutung zu, dass es sich um denselben Wal handeln könnte, der bereits am 03.03.2026 im Hafenbereich Wismar gesehen wurde und die Leine bereits seit mehreren Tagen um den Wal verheddert war. Weitere Maßnahmen wurden mit der Verkehrszentrale Travemünde, dem Meereskundemuseum Stralsund und der Besatzung der „Triton“ von Sea Shepherd abgestimmt. Derzeit besteht keine Gefahr für die Schifffahrt.
Torge Bernert
Polizeikommissar Wasserschutzpolizeiinspektion Wismar
Quelle: Presseportal








