Hauseigentümer überrascht Einbrecher in ihrem Wohnhaus, die mit Diebesgut flüchten. Polizei sucht nach Tätern.
Landkreis Rostock: Einbruch in Wittenbeck

Wittenbeck/Landkreis Rostock (ost)
In Wittenbeck, im Landkreis Rostock, ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Einbruch in ein Einfamilienhaus. Als die Besitzer des Hauses am Samstagmorgen gegen 01:00 Uhr zu ihrem Wohnhaus in der Straße „Am Düsterbarg“ zurückkehrten, entdeckten sie, dass sich noch zwei Einbrecher darin befanden. Diese hatten sich gewaltsam Zugang zum Gebäude verschafft. Als das Ehepaar ihr Haus betrat, hörten sie zunächst Geräusche aus dem oberen Stockwerk. Kurz darauf kamen zwei maskierte Personen aus dem oberen Stockwerk und flüchteten mit einer Tasche aus dem Haus. Informationen über das Diebesgut und den entstandenen Schaden können aus ermittlungstaktischen Gründen an dieser Stelle nicht gegeben werden. Aufgrund der Vermummung beider Einbrecher liegt keine detaillierte Beschreibung der Personen vor. Zum Glück kam es zu keinen körperlichen Übergriffen der Eindringlinge gegenüber den Hausbesitzern.
Die beiden Täter konnten auch bei der Nahbereichsfahndung nicht mehr gefunden werden. Der Kriminaldauerdienst der Polizei übernahm die Spurensicherung am Tatort in der Nacht. Jetzt hat die Kriminalpolizei Bad Doberan die weiteren Ermittlungen zum Wohnungseinbruchsdiebstahl übernommen. Hinweise zu den möglichen Tätern oder Beobachtungen im Umfeld des Tatortes nimmt die Polizei in Bad Doberan unter der Rufnummer 038203/56224 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle gemeldet, von denen 218 gelöst wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, darunter 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 890, wobei nur 213 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, wobei 193 Männer, 38 Frauen und 42 nicht-deutsche Verdächtige erfasst wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








