Ein Garagenbrand in Heiligenhagen bei Satow verursachte einen Schaden von über 30.000EUR. Die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung und bittet um Zeugenaussagen.
Landkreis Rostock: Garagenbrand in Heiligenhagen bei Satow

Rostock/ Bad Doberan (ost)
Am frühen Morgen des gestrigen Tages brach in Heiligenhagen in der Gemeinde Satow (Landkreis Rostock) ein Feuer in einer Garage aus. Nach den bisherigen Informationen wurde der Brand gegen 05:50 Uhr von Anwohnern an einer Garage im Zentrum des Dorfes entdeckt und gemeldet. Offenbar begann das Feuer zunächst in Mülltonnen, die direkt neben dem betroffenen Garagenkomplex standen. Die Flammen griffen dann jedoch auf die Garagenwand über und breiteten sich auf die Garage mit einem angrenzenden kleinen Carport auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses aus. Durch das Feuer wurden neben der Garage auch ein Auto, ein Anhänger und verschiedene Werkzeuge beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf über 30.000EUR.
Um den Tatort zu untersuchen und Spuren zu sichern, wurde der Kriminaldauerdienst der Polizei eingesetzt. Die Kriminalpolizei in Bad Doberan ermittelt nun wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. Zurzeit liegen keine Informationen zur Brandursache vor.
Die Polizei bittet Zeugen, die während des Vorfalls in der Nähe des Tatortes Beobachtungen gemacht haben oder Informationen über die Verdächtigen haben, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise werden von der Polizei in Bad Doberan unter der Telefonnummer 038203 560 entgegengenommen, ebenso wie über die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 23, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








