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Landkreis Rostock/Güstrow: Attacke auf 34-jährige Güstrowerin

Ein polizeibekannter Mann schlug die Frau, als sie ihn auf das Verhalten seines Hundes ansprach. Ein Zeuge griff ein, der Täter wurde später festgenommen.

Foto: Depositphotos

Landkreis Rostock/Güstrow (ost)

Die Polizei in Güstrow führt Ermittlungen durch, nachdem ein Mann, der der Polizei bekannt ist, eine 34-jährige Spaziergängerin in Güstrow angegriffen und leicht verletzt hat.

Um 09:50 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei wegen des Vorfalls in der Eisenbahnstraße in Güstrow. Laut den vorliegenden Informationen trafen die Geschädigte und der Verdächtige (beide deutsche Staatsbürger) auf dem Bürgersteig aufeinander. Die Geschädigte gab an, den Mann angesprochen zu haben, als sein Hund auf dem Bürgersteig sein Geschäft verrichtete. Da die Frau selbst einen Hund hat, hielt sie dem Mann einen Kotbeutel entgegen, woraufhin der Verdächtige sie unvermittelt mit der Faust gegen den Kopf schlug. Ein 42-jähriger Zeuge griff sofort ein, als sich der Verdächtige vom Tatort entfernte. Die Frau, die mit ihrer etwa zweijährigen Tochter unterwegs war, wurde durch den Angriff leicht verletzt.

Der Verdächtige konnte von der Polizei kurze Zeit später an seiner Wohnadresse angetroffen werden. Auch hier reagierte der Deutsche sofort verbal aggressiv und beleidigte die Einsatzkräfte mit Inhalten, die in dieser Meldung nicht näher erläutert werden. Nach einer gründlichen ärztlichen Untersuchung wurde der offensichtlich psychisch auffällige Mann von Polizeibeamten ins Klinikum Güstrow gebracht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland – 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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