Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Landkreis Rostock/Güstrow: Betrunkener Radfahrer kollidiert mit Streifenwagen

Ein betrunkener 24-jähriger Kasache flüchtet vor der Polizei, kollidiert später mit Streifenwagen und bleibt unverletzt.

Foto: Depositphotos

Landkreis Rostock/Güstrow (ost)

Am Abend des 25.02.2025 informierten Beamte der Polizei im Gebiet der Güstrower Innenstadt zunächst über eine Person in Notlage. Gegen 21:35 Uhr identifizierten die Einsatzkräfte einen 24-jährigen Kasachen, der bereits der Polizei bekannt war und der zunächst zu Fuß mit seinem E-Bike unterwegs war. Trotz eines gemessenen Alkoholgehalts von 2,08 Promille war der Mann sowohl zeitlich als auch örtlich orientiert, weshalb er entlassen werden konnte.

Einige Zeit später wurde der in Güstrow lebende Mann erneut auffällig, als er derselben Streifenwagenbesatzung auf dem E-Bike in der Hansenstraße/Verbdinungsweg begegnete. Der renitente Radfahrer ignorierte jedoch die sofortigen Anhaltezeichen. Die Beamten überholten den nun Verdächtigen, um ihm mit dem Streifenwagen den Weg zu versperren. Trotzdem versuchte der Radfahrer angeblich, auf der rechten Seite des Fahrzeugs vorbeizufahren, wodurch er mit dem Lenker am Streifenwagen hängen blieb und schließlich stürzte. Der Mann blieb unverletzt. Am Einsatzfahrzeug entstand lediglich ein geringer Sachschaden in Höhe von ungefähr 300 Euro.

Um das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr abzusichern, wurde dem Kasachen eine Blutprobe entnommen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann zu seiner Wohnadresse gebracht, um die Möglichkeit eines weiteren Einsatzes zu minimieren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 3.500 innerorts (6,29%), 2.320 außerorts (4,17%) und 437 auf Autobahnen (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24