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Landkreis Rostock/ Güstrow: Ladendetektiv ertappt Diebesduo in Drogeriemarkt

Am gestrigen Nachmittag wurden zwei Ladendiebe in einem Güstrower Drogeriemarkt festgestellt, die hochwertige Kosmetika im Wert von über 1.700EUR entwendet hatten. Die beiden Diebe konnten vorläufig festgenommen werden.

Foto: Depositphotos

Landkreis Rostock/ Güstrow (ost)

Gestern Nachmittag wurden zwei Ladendiebe in einem Drogeriemarkt in Güstrow erwischt, die Kosmetika im Wert von über 1.700EUR gestohlen hatten. Ein Ladendetektiv bemerkte die beiden Männer zunächst, als sie sich gegen 13:45 Uhr in einem Drogeriemarkt am Pferdemarkt aufhielten. Während einer der Männer „Schmiere stand“, steckte der andere verschiedene Produkte unter sein Oberteil und verließ den Laden, ohne zu bezahlen. Die Diebe konnten zunächst zu Fuß fliehen. Dank der Beschreibung des Ladendetektivs konnte einer der Männer in der Neuen Wallstraße auf dem Beifahrersitz eines Renault von den Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Güstrow gefunden werden. Beim Aussteigen bemerkten die Polizisten den ausgebeulten Pullover des Mannes, unter dem sich gestohlene Waren versteckten. Gleichzeitig wurde auch die andere männliche Person in der Nähe festgestellt und kontrolliert. Es handelte sich um zwei polnische Staatsbürger im Alter von 31 und 37 Jahren.

Außerdem fanden die Polizisten weitere Kosmetika der betroffenen Filiale im Inneren des Renaults. Während der Untersuchung stellte sich heraus, dass die beiden Männer anscheinend für weitere Ladendiebstähle derselben Drogeriekette im Norden verantwortlich sind. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Männer wurden vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei in Güstrow führt nun die Ermittlungen. Es wird auch geprüft, ob das Duo für weitere Diebstähle verantwortlich ist.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, von denen 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Fälle auf 7972, wobei 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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