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Landkreis Rostock/ Güstrow: Verkehrsunfall in Güstrow

Porschefahrer verursacht Unfall mit Linienbus, Passagierin verletzt sich bei Gefahrenbremsung

Foto: Depositphotos

Landkreis Rostock/ Güstrow (ost)

Am Donnerstagnachmittag ereignete sich gegen 14:00 Uhr in der Schwaaner Straße in Güstrow ein Verkehrsunfall, bei dem eine 45-jährige Frau leichte Verletzungen erlitt.

Nach bisherigen Informationen fuhr der Fahrer eines schwarzen Porsches die Neue Straße entlang und bog dann links in die Eisenbahnstraße ab. Dabei übersah er jedoch den vorfahrtsberechtigten Linienbus, der von der Eisenbahnstraße in die Schwaaner Straße weiterfahren wollte. Um einen direkten Zusammenstoß zu vermeiden, musste der 58-jährige Busfahrer eine Notbremsung durchführen, wodurch eine 45-jährige Passagierin im Bus stürzte und sich leicht verletzte. Die Frau wurde zur weiteren Behandlung ins KMG Klinikum gebracht.

Der Unfallverursacher verließ daraufhin den Unfallort. Nach Aussagen von Zeugen handelte es sich bei dem Fahrer um einen älteren Mann, der eine schwarze Jacke und einen Schal trug. Eine ältere Frau soll auf dem Beifahrersitz gesessen haben. Weitere Informationen zu den Insassen des Fahrzeugs sind derzeit nicht bekannt.

Die Kriminalpolizei in Güstrow ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und Fahrerflucht.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum Unfallverursacher geben können, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise werden von der Polizei in Güstrow unter der Telefonnummer 03843 – 2660, der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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