Nach einer Sprengung am Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn AG ermittelt die Kriminalpolizei wegen Diebstahl und Sprengstoffexplosion. Anwohner alarmierten die Polizei nach einer Detonation am Bahnsteig, doch die Täter sind noch nicht gefasst.
Landkreis Rostock/Laage: Explosion am Bahnhof Laage

Landkreis Rostock/Laage (ost)
Nachdem bislang unbekannte Täter am Abend des 22.01.2025 einen Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn AG am Bahnhof Laage erheblich beschädigt haben, ermittelt nun die Kriminalpolizei u.a. wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie besonders schweren Falls des Diebstahls.
Um 23:55 Uhr wurde ein Bewohner durch eine laute Explosion im Bereich des Bahnsteigs auf das Geschehen aufmerksam und alarmierte sofort die Polizei. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnten bisher keine Verdächtigen ausfindig gemacht werden. Die Polizeibeamten vor Ort konnten den stark beschädigten Automaten begutachten. Die Trümmer erstreckten sich über eine Entfernung von mehr als 30 Metern rund um den Tatort. Um den Tathergang aufzuklären, wurden Zeugen befragt. Die Bundespolizei sperrte den Tatort ab, während der Kriminaldauerdienst zahlreiche Spuren sicherte. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 30.000 Euro geschätzt.
Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Unterstützung. Wer hat zwischen dem 22.01.2025 um 23:00 Uhr und dem 23.01.2025 um 00:30 Uhr oder danach möglicherweise relevante Beobachtungen in der Nähe der Bahnhofstraße in Laage gemacht? Personen mit Informationen werden gebeten, sich an die Polizei Bützow unter 038461 424224 zu wenden. Hinweise werden auch von der Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de sowie von jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








