Eine 45-jährige Frau wurde bei einem frontalen Zusammenstoß zweier PKW schwer verletzt. Die Verkehrsermittlungen dauerten etwa drei Stunden an.
Landkreis Rostock/Pastow: Schwerer Verkehrsunfall in Pastow

Landkreis Rostock/Pastow (ost)
Etwa um 19:10 Uhr gestern Abend gab es einen schweren Verkehrsunfall auf der Alten Schulstraße in Pastow, bei dem zwei PKW beteiligt waren und eine 45-jährige Frau schwer verletzt wurde.
Die vorläufigen Verkehrsunfallermittlungen zeigen, dass der mutmaßliche Unfallhergang grob wie folgt war. Die 48-jährige Fahrerin eines Audi fuhr auf der Alten Schulstraße, während die 45-jährige Skoda-Fahrerin auf der Gegenfahrbahn war. Angeblich aufgrund der tief stehenden Sonne geriet die Audi-Fahrerin auf die Gegenspur, was zu einem frontalen Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmerinnen führte. Sofort wurden mehrere Rettungskräfte, darunter auch ein Rettungshubschrauber, eingesetzt. Nach aktuellen Informationen erlitt die Skoda-Fahrerin schwere Verletzungen im Oberkörper und wurde sofort in den Schockraum der Uniklinik Rostock gebracht. Die vermeintlich schuldige Fahrerin erlitt leichte Kopfverletzungen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 60.000 Euro geschätzt.
Um die umfangreichen Verkehrsunfallermittlungen vor Ort sicherzustellen, musste die Ortsdurchfahrt für etwa drei Stunden vollständig gesperrt werden. Dadurch kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen im Bereich des Unfallortes. Die weiteren Ermittlungen liegen in der Verantwortung der Kriminalpolizei.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen gab es 3.500 Unfälle innerorts (6,29%), 2.320 Unfälle außerorts (4,17%) und 437 Unfälle auf Autobahnen (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








