Beamte fangen die beiden 15-jährigen Jugendlichen nach Einbruch in Garagen, ein verbotenes Einhandmesser wird sichergestellt.
Landkreis Rostock: Polizei stellt jugendliche Einbrecher auf frischer Tat

Landkreis Rostock/Bad Doberan (ost)
Früh am Morgen des 24.11.2024 informierte ein Augenzeuge die Polizei über zwei Personen, die offensichtlich in Bad Doberan im Landkreis Rostock mehrere Garagen aufbrachen.
Der Zeuge gab an, dass er um 05:05 Uhr auf die Tat aufmerksam wurde, als die beiden dunkel gekleideten Personen gerade dabei waren, an einem Gebäude des Garagenkomplexes in der Fritz-Reuter-Straße zu arbeiten. Sofort alarmierte der Hinweisgeber die Polizei Bad Doberan. Dank des schnellen Einsatzes gelang es den Beamten, eine der beschriebenen Personen vor Ort festzunehmen und zu überprüfen. Die zweite, zunächst flüchtige Person wurde kurz darauf ebenfalls ermittelt. Laut den vorliegenden Informationen handelt es sich bei den Verdächtigen um zwei 15-jährige Jugendliche, die in der Umgebung wohnen. Die beiden Deutschen sollen sich insgesamt neun Garagen unbefugten Zugang verschafft und Werkzeuge gestohlen haben. Außerdem fanden und beschlagnahmten die Beamten bei einem der Jungen ein nach dem Waffengesetz verbotenes Einhandmesser.
Aufgrund noch laufender Ermittlungen können keine Angaben zum entstandenen Gesamtschaden gemacht werden. Die Kriminalpolizei Bad Doberan ermittelt nun wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls und Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, wovon 218 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 216, darunter 190 männliche und 26 weibliche Verdächtige. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 890 Fälle, wobei nur 213 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, darunter 193 männliche und 38 weibliche Verdächtige. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








