Eine 44-jährige Deutsche wurde von einem Betrüger angerufen, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Sie gab ihre TAN heraus und verlor dadurch 1.000 Euro.
Landkreis V-R: Trickbetrug durch falschen Bankangestellten

Landkreis V-R (ost)
Erneut wurden Betrüger auf der Jagd nach einem neuen Opfer. Am 17.05.2024 wurde die 44-jährige deutsche Geschädigte aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen telefonisch von einem angeblichen Bankangestellten getäuscht. Der Anrufer nutzte offensichtlich die Telefonnummer der Bank.
Der 44-jährigen Frau wurde erklärt, dass auf ihrem Konto eine „Fishing-Bewegung“ festgestellt wurde und Geld abgebucht werden würde. Um dies zu verhindern, wurde sie aufgefordert, ihm die SecoreGo TAN mitzuteilen. Nachdem sie ihm diese telefonisch mitteilte, verabschiedete er sich und sagte, dass sie Post erhalten würde.
Durch die Weitergabe der TAN kam es zu einer Überweisung von 1.000 Euro.
Mitarbeiter von Banken fragen niemals am Telefon nach Kontozugangsdaten oder TAN-Nummern für Online-Überweisungen. Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie sofort auf, bevor die Betrüger Sie von ihrer vermeintlichen Seriosität überzeugen können, und melden Sie den Vorfall bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder bei der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de.
Kontakt:
Polizeiinspektion Stralsund
Juliane Boutalha
Telefon: 03831/245-204
E-Mail: pressestelle-pi.stralsund@polizei.mv-regierung.de
Internet: http://www.polizei.mvnet.de
Twitter: https://twitter.com/Polizei_HST
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 1715 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 919 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 481 auf 382 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 427 auf 328, wobei 209 männliche und 119 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Darüber hinaus gab es 2021 insgesamt 62 nicht-deutsche Verdächtige, während es 2022 nur noch 40 waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.715 | 919 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 481 | 382 |
| Anzahl der Verdächtigen | 427 | 328 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 276 | 209 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 151 | 119 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 62 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt








