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Landkreis Vorpommern-Greifswald: Neue Fahrzeuge für Katastrophenschutzeinheiten

Die Landesregierung stärkt die Katastrophenschutzeinheiten mit 48 neuen Fahrzeugen, darunter Wechselladerfahrzeuge, Gerätewagen Verpflegung und Mannschaftstransportwagen.

Foto: Unsplash

Schwerin (ost)

Die Katastrophenschutzeinheiten in den Landkreisen und kreisfreien Städten werden weiter durch die Landesregierung gestärkt. Aktuell befinden sich drei Fahrzeugtypen mit insgesamt 48 Fahrzeugen in der Beschaffung durch das Landesamt für Zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand und Katastrophenschutz (LPBK).

Zurzeit wird ein Wechselladerfahrzeug (WLF) mit Abrollbehälter Logistik nachbeschafft, um dieses der Logistikgruppe des Landkreises Vorpommern-Greifswald zur Verfügung zu stellen. „Damit sind dann alle Logistikgruppen der Katastrophenschutzeinheiten in MV mit diesem Typ ausgestattet“, bilanziert der Minister. Weiter sind zwölf Gerätewagen Verpflegung (GW-V) sowie 35 Fahrzeuge für die Nutzung zum Mannschaftstransport (MTW) und zur Nutzung als sogenannter Zugtruppkraftwagen (ZTrKW) für die Ausstattung verschiedener Katastrophenschutzeinheiten im Land in der Beschaffung.

„Mit den Gerätewagen Verpflegung werden die Verpflegungsgruppen unserer Betreuungszüge im Katastrophenschutz ausgestattet. Dafür setzt das Land etwa 3,9 Millionen Euro ein. Hier planen wir erneut eine Sammelbeschaffung, damit wir alle Betreuungszüge in unserem Land in einem Schritt ausstatten können. Gleichzeitig erhalten unsere vor allem ehrenamtlich mitwirkenden Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz auf diese Weise ein vielfältig einsetzbares Logistikfahrzeug für ihre Aufgaben“, führt Christian Pegel aus. Für diesen Fahrzeugtyp finde Ende September das Baugespräch statt, um die Spezifikationen festzulegen. Der GW-V wird auf einem Fahrgestell der Firma MAN aufgebaut.

Auch die 35 Mannschaftstransport- und Zugtruppkraftwagen, für die insgesamt gut 3,5 Millionen Euro eingesetzt werden, werden in einem Schritt beschafft. Diese Beschaffung befindet sich kurz vor der Ausschreibung durch das LAiV.

„Wir haben in der Vergangenheit durch Sammelbestellungen sehr gute Erfahrungen gemacht – zum einen können wir bei einer großen Stückzahl gegenüber Einzelbeschaffungen sparen und dadurch die Bedarfe im Land besser abdecken, außerdem besitzen dann die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im gesamten Land größtenteils die gleiche Technik, mit der sie ihre Einsätze bestreiten und können sich so und so besser zusammenarbeiten können“, so Innenminister Christian Pegel und:

„Gerade im Bereich des Zivil- und Bevölkerungsschutzes sind vornehmlich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz. Mit der Beschaffung von moderner Technik möchten wir als Landesregierung die Frauen und Männer in ihrer wichtigen Arbeit stärken und als Landesregierung unsere Wertschätzung für dieses tolle und wichtige ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen. Sie sind in Krisenzeiten für uns alle da, sodass sich jeder Einzelne sicher fühlen kann – vielen Dank dafür!“

In diesem Jahr unterstützt das Land die Katastrophenschutzbehörden des Landes mit zusätzlichen fünf Millionen Euro aus dem Härtefallfonds (siehe Pressemitteilung Nr. 132/2024). Darüber hinaus hat das Innenministerium fast eine Million Euro in die Reserve des Landeskatastrophenschutzlagers investiert (siehe Pressemitteilung Nr. 190/2024).

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, was 1.233 Unfällen entspricht. 288 Unfälle waren auf den Einfluss berauschender Mittel zurückzuführen, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97% der Gesamtanzahl, also 47.066 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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