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Landkreis Vorpommern-Greifswald: Polizeibeamtin bei Fahrzeugkontrolle verletzt

Im Rahmen der zivilen Streifentätigkeit wurde eine Polizeibeamtin bei einer Fahrzeugkontrolle verletzt. Der Fahrer des PKW versuchte sich der Kontrolle zu entziehen und wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Pasewalk/ Insel Usedom (ost)

Im Rahmen der Streifentätigkeit der Gemeinsamen Diensteinheit Vorpommern Greifswald (Zusammenarbeit zwischen Bundespolizei, Landespolizei, Bundeszollverwaltung) wurde gestern Nachmittag ein deutscher MERCEDES PKW auf der B 111, in der Nähe des Forsthauses Damerow, entdeckt. Die Beamten der Bundespolizei planten, das Fahrzeug am Forsthaus Damerow zu kontrollieren. Zu Beginn hielt der Fahrer des Fahrzeugs an. Die Beamten identifizierten sich als Polizeibeamte und erklärten dem Fahrer den Grund für die Kontrolle. Anschließend setzte der Fahrer das Fahrzeug erneut in Bewegung und beschleunigte plötzlich. Dabei wurde eine Beamtin der Bundespolizei vom Fahrzeug erfasst und an Bein und Hand verletzt. Nach einer kurzen Verfolgung gelang es den Beamten, das Fahrzeug auf dem Parkplatz des Autokinos zu stoppen. Zuvor hatte der Fahrer versucht, sich erneut der Kontrolle zu entziehen. Der Fahrer des Fahrzeugs, ein 49-jähriger Deutscher, wurde mit unmittelbarem Zwang aus dem Fahrzeug geholt und auf den Boden gelegt. Der Atemalkoholtest war positiv. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurde Diazepam gefunden, für das der Beschuldigte einen Medikamentenplan hatte. Es besteht der Verdacht des verbotenen Mischkonsums und der damit verbundenen absoluten Fahruntüchtigkeit. Im Fahrzeug wurden ein doppelseitig geschliffenes Messer und ein Baseballschläger gefunden, beschlagnahmt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Eine zweite Streife der Gemeinsamen Diensteinheit Vorpommern Greifswald kam zur Unterstützung an den Ort des Geschehens. Der Beschuldigte wurde bei der Anwendung von Zwang leicht verletzt. Der angeforderte RTW versorgte die verletzte Beamtin und brachte sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Wolgast. Sie war leicht verletzt, aber nicht mehr dienstfähig. Die Kollegen der Landespolizei MV übernahmen die weitere Untersuchung des Unfallhergangs. Der Beschuldigte wurde zur Entnahme einer Blutprobe ebenfalls ins Krankenhaus Wolgast gebracht und danach wieder freigelassen. Der Mann muss sich nun wegen: § 224 StGB Gefährliche Körperverletzung § 113 StGB Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte § 114 StGB tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte § 315c StGB Gefährdung des Straßenverkehrs § 53 WaffG Verstöße nach § 53 Abs. 1 verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon haben 4.880 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen gab es 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Todesfälle, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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