Über 80 Verkehrsunfälle im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. Sachschäden und Verletzte, Dank an besonnene Verkehrsteilnehmer.
Landkreis Vorpommern-Greifswald: Verkehrsunfälle nach Wintereinbruch

Neubrandenburg, Stralsund, Anklam (ost)
In den vergangenen 24 Stunden kam es im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zu über 80 Verkehrsunfällen aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse. Im Landkreis Vorpommern-Rügen gab es fast 20 Verkehrsunfälle, davon zwei auf der A 20. Ein Auto kam in der Nähe von Lindholz in Richtung Stettin von der Fahrbahn ab. Der Fahrer blieb unverletzt, der Schaden beträgt etwa 20.000 EUR. Ein weiterer Unfall in der Nähe von Süderholz in Richtung Lübeck führte zu einem Sachschaden von 6.000 EUR und zwei leichtverletzten Personen. Ein Auto mit vier Insassen kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich, Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz.
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gab es bei den über 30 Verkehrsunfällen hauptsächlich Sachschäden. Ein Auto zwischen Neukalen und Gültz kam von der Fahrbahn ab und kippte in den Straßengraben. Der 49-jährige Fahrer wurde ins Krankenhaus nach Malchin gebracht und stationär aufgenommen, der Schaden beträgt etwa 5.000 EUR. In Möllenbeck prallte ein Auto gegen einen Zaun, der 18-jährige Beifahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Neubrandenburg gebracht, der Schaden beläuft sich auf 7.000 EUR.
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald ereigneten sich mehr als 20 Verkehrsunfälle, meistens mit Sachschaden. Ein 27-jähriger Fahrer eines Kia kam von der Straße aus Groß Luckow kommend in Richtung Wilsickow ab und überschlug sich auf einem Acker. Der Fahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Pasewalk gebracht, der Schaden beträgt ca. 3.000 EUR. Auf der K34 zwischen Rankwitz und Liepe prallte ein Transporter gegen einen Baum, der 59-jährige Fahrer wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus Anklam gebracht. Der Schaden am Transporter beträgt etwa 5.000 EUR. Gegen 14:15 Uhr ereignete sich in Torgelow ein Unfall mit einer leichtverletzten Person. Der 27-jährige Fahrer eines Honda kam von der Straße ab, die 18-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt. Die K 75 musste für die Bergung vorübergehend gesperrt werden, der Schaden beträgt 9.000 EUR.
Die Polizei dankt allen besonnenen Verkehrsteilnehmern, die insbesondere in und um Neubrandenburg bei spiegelglatten Straßenverhältnissen in ihren Fahrzeugen ausgeharrt haben, Rettungsgassen gebildet haben und so dem Winterdienst Platz zum Abstumpfen der Fahrbahn gegeben haben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








